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Waren(Müritz) ↔ Röbel (Müritz)

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FAQ (Query)
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Fahrplankonferenz 2025
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
Dr. Blank: „Trotz der vielen Baustellen werden viele Reisenden von einem weiter verbesserten Angebot profitieren.“
Im Rahmen der „Fahrplankonferenz 2026“ wurden am Dienstag (4. März) in den Räumen der Industrie- und Handelskammer zu Rostock die Planungen für den Schienenpersonennahverkehr des kommenden Jahres erörtert. An der jährlich stattfindenden Konferenz haben alle Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern, also die Deutsche Bahn, die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) und Flixtrain, aber auch die Fahrgastverbände PRO BAHN und der Verkehrsclub Deutschland, teilgenommen.
„Auch 2026 wird an allen Ecken und Enden des Schienennetzes gearbeitet und unsere Geduld strapaziert. An den vielen Bauarbeiten führt kein Weg vorbei, sie sind überfällig und bitter nötig. Mecklenburg-Vorpommern ist insbesondere auch von der monatelangen Sperrung der Strecke Berlin – Hamburg betroffen. Hier hat die Deutsche Bahn eine frühzeitige und transparente Kommunikation über die konkreten Auswirkungen der Baumaßnahmen und eine bestmögliche Organisation des Schienenersatzverkehrs zugesagt.“ Das hat Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, gesagt. „Im Rahmen unserer Mobilitätsoffensive wird es trotz der vielen Bauarbeiten auch gelingen, dass viele Reisende von einem weiter verbesserten Angebot im Schienenpersonennahverkehr profitieren werden.“
„Mit dem Fahrplan 2026 steht die umfangreichste Veränderung im Verkehrsangebot auf der Schiene seit 2016 ins Haus. Nahezu überall im Land müssen sich die Fahrgäste auf neue Fahrzeiten der Züge einstellen. Die Fahrplanentwürfe für 2026 wurden den Aufgabenträgern der Busverkehre im Land vorgestellt, um die Angebote in den kommenden Monaten aufeinander abstimmen zu können. Wir möchten den Fahrgästen eine durchgängige Reisekette mit Bussen und Bahnen anbieten, die vor allem zu den Bedürfnissen der Schüler und Pendler im Land passt“, sagt Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern. Und ergänzt: „Der fertige Jahresfahrplan 2026 wird dann im Herbst vorgestellt.“
Grundlage der von den Fachleuten im Rahmen der Konferenz erörterten Planungen für den Jahresfahrplan 2026 ist ein gegenüber dem aktuellen Fahrplan deutlich verändertes Angebot im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Die Auswirkungen für den Schienenpersonennahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern werden auf nahezu allen Strecken, insbesondere den Hauptachsen, z.B. Hamburg – Rostock – Rügen und Berlin – Pasewalk – Stralsund, spürbar sein.
Das angepasste Angebotskonzept der Deutschen Bahn im Fernverkehr ermöglicht es, auf den Hauptachsen noch mehr gleichmäßige Taktfahrpläne zu etablieren. Auf dem Streckenabschnitt Schwerin – Rostock – Stralsund werden im kommenden Jahr Nah- und Fernverkehr miteinander abwechselnd fast genau im Stundentakt fahren können. Die Züge des Fernverkehrs können zwischen Rostock und Stralsund unverändert mit Tickets des Nahverkehrs, also auch mit dem Deutschland-Ticket, genutzt werden.
Das Angebot zwischen Stralsund, Greifswald und Pasewalk wird neu geordnet. In Stralsund entstehen deutlich bessere Anschlüsse zwischen Fern- und Nahverkehrszügen, so dass die Linie RE7, die bislang zwischen Greifswald und Stralsund für Anschlüsse an den Fernverkehr pendelte, zukünftig entfallen kann. Zu den bekannten Linien RE3 und RE10 entstehen deutlich bessere Anschlüsse in bzw. aus Richtung Greifswald, Züssow und Usedom sowie Pasewalk.
Die RE1 Rostock – Schwerin – Hamburg bekommt neue Fahrzeiten. Alle Züge der RE1 halten künftig in Holthusen. In Kirch Jesar und Zachun können die Züge der RE1 künftig nicht mehr halten. Bereits jetzt halten dort, angesichts der nur geringen Nachfrage an den beiden Stationen, nur wenige Züge.
Die Verdichtung des Angebots zwischen Rostock und Bad Kleinen im Früh- und Nachmittagsverkehr übernimmt zukünftig die Linie RE2. Es entstehen zusätzliche Umsteige-verbindungen zwischen Rostock einerseits sowie Lübeck und Schwerin andererseits. Zwischen Bützow und Bad Kleinen ersetzen die Züge der RE2 teilweise die Linie RE4.
Im ganzen Land profitieren die Fahrgäste von weiteren Angebotsverbesserungen durch die Mobilitätsoffensive:
Die Linie RB25 zwischen Velgast und Barth wird bis Stralsund verlängert. Stralsund kann dadurch täglich und stündlich umsteigefrei von Barth aus erreicht werden – zwischen Velgast und Stralsund erweitert sich das Fahrtenangebot, durch die Verlängerung der Linie RB25 und die parallele Bedienung durch die Linie RE9, deutlich. Der Haltepunkt Kummerow soll wieder in Betrieb genommen werden. Die Fahrzeit von Barth nach Stralsund wird etwa 35 Minuten betragen.
Eine Angebotsausweitung auf der Linie RE51 zwischen Neustrelitz, Neubrandenburg und Stralsund an den Wochenenden schafft zusätzliche Reisemöglichkeiten. Damit entsteht nun auch für diese Achse ein täglicher Stundentakt zwischen 7 und 19 Uhr an sieben Tagen in der Woche. Für die saisonal hoch belasteten Züge der Linien RE3 und RE5 zwischen Berlin und der Ostseeküste werden dadurch weitere Reiseoptionen über Neubrandenburg geschaffen.
Die im April 2024 in Betrieb gegangene Linie RE50 wird die Linie RE5 auch weiterhin täglich zwischen Neustrelitz, Güstrow und Rostock auf den neu etablierten Stundentakt verdichten.
Auch im Westen des Landes, auf den Strecken des Teilnetzes Westmecklenburg, werden vor allem an den Wochenenden zusätzliche Fahrmöglichkeiten geschaffen. Sowohl auf der Linie RB13 zwischen Rehna, Schwerin und Parchim als auch auf der Linie RB14 zwischen Parchim, Ludwigslust und Hagenow werden die Züge künftig täglich und stündlich rollen. Sobald die Bauarbeiten auf der Strecke Ludwigslust – Parchim abgeschlossen sind, werden sich dort die Fahrzeiten von 31 Minuten auf voraussichtlich 24 Minuten verkürzen.
Weitere kleinere Angebotsanpassungen sind an vielen Stellen im Land vorgesehen. Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV, betont: „Darüber hinaus gibt es eine Fülle weiterer Veränderungen. Gerade in den frühen Morgen- und späten Abendstunden kann es aber auch vorkommen, dass Fahrgäste ihren gewohnten Zug nicht mehr im Fahrplan finden, weil dieser meist aus betriebstechnischen Gründen nach dieser großen Fahrplanumstellung nicht mehr angeboten werden kann. Die Fahrplanentwürfe bieten die Möglichkeit, sich jetzt schon zu informieren und darauf einzustellen.“
Die Fahrplanentwürfe aller Linien des SPNV in Mecklenburg-Vorpommern für das kommende Fahrplanjahr (2026), sind bis zum 11. April 2025 auf der Webseite der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (https://www.vmv-mbh.de/fahrplanentwuerfe-2026/ ) einzusehen.
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Fahrplanwechsel am 14.12.2025
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
Dr. Blank: „Wir verbessern das Mobilitätsangebot weiter“
Schwerin, den 12.12.2025. Am Sonntag, den 14. Dezember 2025, tritt der neue Jahresfahrplan 2026 im Schienenpersonennahverkehr in Kraft. Mecklenburg-Vorpommern verstärkt den Einsatz im Rahmen seiner erfolgreichen Mobilitätsoffensive.
„Wir verbessern das Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen und Bürger auch im kommenden Jahr. Mit dem Fahrplanwechsel setzen wir weitere wichtige Bausteine unserer Mobilitätsoffensive um. Am 14. Dezember 2025 wird es erstmals eine stündliche Nahverkehrsverbindung zwischen Berlin und Stralsund auf der RE3-Strecke geben“, kündigt Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, an.
„Trotz der vielen Bauarbeiten auf den Strecken werde das Angebot im Rahmen der Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Jahr auf hohem Niveau stabilisiert und auf einigen Strecken weiter ausgebaut“, so Dr. Blank. Die Zahl der vom Land bei den Eisenbahnunternehmen bestellten „Leistungskilometer“ steigt mit dem neuen Fahrplan auf 19.336.721 km. Das sind rund 1.6 Millionen oder 9% mehr Leistungskilometer als vor der Mobilitätsoffensive im Jahr 2022.
Im Jahr 2025 hat das Land insgesamt knapp 55 Millionen Euro für die Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern investiert. Im kommenden Jahr sind laut Minister Dr. Blank für das „weiter verbesserte Angebot auf Schiene und Straße“ rund 60 Millionen Euro vorgesehen.
Vergünstigtes Deutschlandticket: Land unterstützt Seniorinnen und Senioren und Auszubildende
Seniorinnen und Senioren und Auszubildende aus Mecklenburg-Vorpommern profitieren auch 2026 vom durch das Land rabattierten Deutschlandticket. Dafür investiert Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen seiner Mobilitätsoffensive in 2026 erneut rund 15 Millionen Euro. „Wir unterstützen die Mobilität von ‚Jung‘ und ‚Alt‘ weiterhin mit 20 Euro pro Deutschlandticket. Das Deutschlandticket ist ein Erfolgsmodell, das neue Mobilität und Flexibilität ermöglicht. Mit dem vergünstigten Ticket entlasten wir die Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns auch im kommenden Jahr ganz konkret und spürbar.“ Bundesweit beträgt der Preis für das Deutschlandticket ab dem Jahreswechsel 63 Euro pro Monat. Seniorinnen und Senioren und Auszubildende aus Mecklenburg-Vorpommern zahlen 43 Euro monatlich.
„Auf der Hauptpendlerachse der RE1 und den angrenzenden Strecken gebe es baubedingt leider erst wieder im Mai ein Aufatmen“, so Dr. Blank. Das gleiche gelte für die von der Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin betroffen Abschnitte. „Die Geduld unserer Pendlerinnen und Pendler und aller Bahnreisenden wird arg strapaziert. Die Deutsche Bahn und ihre Tochter DB InfraGo sind weiter aufgefordert, die Auswirkungen der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten.“
Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH betont für das neue Fahrplanjahr: „Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember ist in Mecklenburg-Vorpommern so umfangreich wie seit vielen Jahren nicht. Auf vielen Strecken verändern sich die Abfahrtszeiten der Züge. Das ist zwar eine Umstellung, aber angesichts der vielen deutschlandweiten Veränderungen unvermeidbar.“
Das Rufbussystem wird weiter ausgebaut
Dr. Blank: „Mit der Mobilitätsoffensive verbessern wir das Angebot auch dort, wo keine Schienen liegen. Gemeinsam mit den kommunalen Verkehrsunternehmen und Landkreisen bauen wir die neuen Regiobuslinien und das landesweite Rufbussystem weiter aus.“
Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 starten weitere Regiobuslinien:
- bus route 54: Hagenow-Zarrentin
- bus route 58: Ludwigslust – Dömitz
- bus route 735: Krakow am See – Plau am See – Meyenburg
Die Linien des Regiobus MV fahren in einer ein- oder zweistündlichen Taktung von früh bis spät, auch am Wochenende und unabhängig von Schul- und Ferientagen. Im Jahr 2026 sollen weitere Linien im Netz folgen.
Das Land hat den flächendeckenden Ausbau des Rufbussystems in allen Landkreisen vorangetrieben. In den Landkreisen Ludwigslust-Parchim, Nordwestmecklenburg, Rostock und der Mecklenburgische Seenplatte ist es flächendeckend umgesetzt. In den Landkreisen Vorpommern-Rügen (aktuell rund 80%) und Vorpommern-Greifswald (rund 55%) wird weiter an einer vollständigen Flächenabdeckung gearbeitet. Der Festlandteil des Landkreises Vorpommern-Rügen ist vollständig mit dem Rufbus MV abgedeckt, auf der Insel Rügen wird das System 2026 weiterhin ausgebaut. Auch auf der Insel Usedom wird der Rufbus MV seinen Betrieb aufnehmen.
Neuigkeiten auf den Strecken im Land Westmecklenburg
Die beliebte Nahverkehrslinie RE1 Rostock – Hamburg nimmt nach Abschluss der Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin ab dem 1. Mai 2026 wieder den Regelbetrieb auf. Die Züge erhalten veränderte Fahrzeiten. Alle Züge der RE1 halten künftig in Holthusen. Die Stationen Zachun und Kirch Jesar hingegen können nicht mehr bedient werden.
Die mit Beginn der Bauarbeiten am Hochleistungskorridor unterbrochenen Bauarbeiten zwischen Bad Kleinen und Grevesmühlen werden wieder aufgenommen, dieser Streckenabschnitt wird von der Deutschen Bahn erneut voll gesperrt. Für die RE4 Lübeck – Ueckermünde / Stettin wird Schienenersatzverkehr zwischen Bad Kleinen und Grevesmühlen eingerichtet. Zugunsten des ausgeweiteten Angebotes der Linie RB28 ist künftig öfter als gewohnt ein Umstieg in Bützow erforderlich. Die Züge erhalten veränderte Fahrzeiten.
Die mit Beginn der Bauarbeiten am Hochleistungskorridor Hamburg-Berlin eingeführte Linie RB28 Rostock – Schwerin wird als Linie RB28 Rostock – Bad Kleinen fortgeführt, die Züge erhalten einen zusätzlichen Halt in Ventschow. Statt bislang zwei Fahrtenpaare werden künftig vier Fahrtenpaare je Tag angeboten. In Bad Kleinen besteht Anschluss zur RB18 von und nach Schwerin. RE1, RB28 und RB18 bieten damit in der Hauptverkehrszeit ein stündliches Nahverkehrsangebot zwischen den beiden größten Städten des Landes.
Der Nahverkehr zwischen Wismar, Schwerin und Ludwigslust sowie weiter nach Berlin wird in der Linie RE8 Wismar – Berlin zusammengefasst, die Linienbezeichnung RB17 entfällt. Das bis zu Beginn der Bauarbeiten am Hochleistungskorridor gewohnte Angebot wird wieder aufgenommen, allerdings kommt es zu veränderten Fahrzeiten der Züge. Die Anzahl der Fernverkehrsanschlüsse in Ludwigslust von und zu den ICE in und aus Richtung Berlin erhöht sich spürbar. Die Region Westmecklenburg wird damit besser als je zuvor an das überregionale Fernverkehrsnetz angebunden.
Auf den Linien RB13 Rehna – Parchim and RB14 Parchim – Hagenow wird das Angebot an den Wochenenden ausgeweitet. Die Züge fahren auf beiden Linien auch am Wochenende künftig stündlich. Auch auf diesen beiden Linien kommt es zu veränderten Fahrzeiten der Züge.
Mittleres Mecklenburg / Rostock
Die beliebte Nahverkehrslinie RE1 Rostock – Hamburg nimmt nach Abschluss der Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin ab dem 1. Mai 2026 wieder den Regelbetrieb auf. Die Züge erhalten veränderte Fahrzeiten. Zwischen Rostock und Bad Kleinen wird das Angebot der Linie RB28 Rostock – Bad Kleinen auf vier Züge je Richtung und Tag ausgeweitet. Für die Stationen Bützow, Blankenberg, Ventschow und Bad Kleinen verbessert sich die Anbindung an Rostock damit deutlich.
Die Züge der Linie RE4 Lübeck – Ueckermünde / Stettin beginnen und enden künftig öfter in Bützow. In bzw. aus Richtung Lübeck und Schwerin muss dann in Bützow umgestiegen werden. Vorläufig bleiben jedoch einige umsteigefreie Verbindungen erhalten. Es kommt zu veränderten Fahrzeiten der Züge.
Das Angebot auf der Strecke Rostock – Stralsund wird völlig neu strukturiert. Fernverkehr und Nahverkehr werden besser aufeinander abgestimmt, dadurch kommt es zu veränderten Fahrzeiten. Die Züge der Linie RE9 Rostock – Stralsund – Sassnitz / Binz werden nach Abschluss der Generalsanierung abwechselnd mit den ICE der Deutschen Bahn verkehren. Bis Anfang Mai wird das Angebot jedoch noch einige Lücken aufweisen. Ab Mai 2025 werden Rostock, Ribnitz-Damgarten und Stralsund erstmals seit etwa zwanzig Jahren wieder stündlich miteinander verbunden sein. Auch im Jahresfahrplan 2026 werden die ICE zwischen Rostock und Stralsund mit Nahverkehrstickets wie dem Deutschlandticket benutzt werden können.
Die bislang von der DB Regio AG betriebene Linie RE50 Rostock – Neustrelitz wechselt zur ODEG. Hintergrund hierfür sind die umfangreichen Veränderungen auf der Achse Stralsund – Berlin.
Mecklenburgische Seenplatte
In der Region rund um Neubrandenburg, Neustrelitz und Waren wird es nur wenige Veränderungen geben. Auf der RB15 Waren – Inselstadt Malchow kommt es zu veränderten Fahrzeiten der Züge. Am Wochenende fahren mehr Züge als bisher. Die Fahrpreise auf der RB15, aber auch auf der RB16 Neustrelitz – Mirow werden sich abseits der Pauschalangebote wie Deutschlandticket oder Mecklenburg-Vorpommern-Ticket stärker erhöhen als auf den anderen Strecken im Land. Ursache hierfür ist, dass die dort bislang verkauften günstigeren so genannten Haustarife nicht mehr angeboten werden. Der Anstieg der Fahrpreise auf diesen beiden Strecken bis auf das Niveau des Deutschlandtarifes wird jedoch in kleinen Schritten über mehrere Jahre gestreckt.
Die bislang von der DB Regio AG betriebene Linie RE50 Rostock – Neustrelitz wechselt zur ODEG. Hintergrund hierfür sind die umfangreichen Veränderungen auf der Achse Stralsund – Berlin. Die Anschlüsse in Neustrelitz bleiben wie gewohnt erhalten.
Der Saisonverkehr RB15/19 Parchim – Plau – Malchow auf der Mecklenburgischen Südbahn zwischen Waren bzw. Parchim und Plau am See wird auch im Jahresfahrplan 2026 fortgeführt. Wie in den vergangenen Jahren wird während der Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern die Linie RB15 Waren – Inselstadt Malchow montags bis freitags von Malchow bis Alt Schwerin verlängert.
Vorpommern
Das Angebot auf der Achse Stralsund – Pasewalk – Berlin wird massiv verbessert. Die bislang von der ODEG betriebene zweistündliche RE10 Stralsund – Pasewalk wechselt zur DB Regio und wird als RE30 Stralsund – Angermünde über Pasewalk hinaus bis Angermünde verlängert. In Angermünde besteht ein schneller Anschluss von und nach Berlin. Im Wechsel mit der weiterhin zweistündlich fahrenden RE3 Stralsund – Berlin besteht erstmals ein stündliches Nahverkehrsangebot zwischen Stralsund, Pasewalk und Berlin. Vor allem in der Sommersaison bedeutet das eine deutliche Entlastung.
Das Angebot auf der Strecke Rostock – Stralsund wird völlig neu strukturiert. Fernverkehr und Nahverkehr werden besser aufeinander abgestimmt, dadurch kommt es zu veränderten Fahrzeiten. Die Züge der Linie RE9 Rostock – Stralsund – Sassnitz / Binz werden künftig abwechselnd mit den ICE der Deutschen Bahn verkehren. Rostock, Ribnitz-Damgarten und Stralsund sind erstmals seit fast zwanzig Jahren wieder stündlich miteinander verbunden. Auch die ICE sind ab Fahrplanwechsel in den Taktknoten Stralsund eingebunden. Für Fahrgäste aus Greifswald, die in Richtung Hamburg ab Stralsund den Fernverkehr nutzen wollen, verkürzen sich die Umstiegs- und Reisezeiten. Aufgrund der deutlich besseren Anschlüsse in Stralsund kann die RE7 Greifswald – Stralsund im Jahresfahrplan 2026 entfallen.
Wie auch in den Vorjahren sollen im Jahresfahrplan 2026 die ICE zwischen Rostock und Stralsund mit Nahverkehrstickets wie dem Deutschlandticket benutzt werden können.
Beginnend ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wird die bislang zwischen Velgast und Barth pendelnde RB25 stündlich über Velgast hinaus bis Stralsund verlängert. Es entsteht erstmals eine stündliche umsteigefreie Verbindung zwischen Barth und Stralsund. In diesem Zusammenhang können aus technischen Gründen die Züge der RB25 Stralsund – Barth nicht mehr an den Stationen Saatel und Kenz halten. Der bislang nicht bediente Halt Kummerow wird mit dem Fahrplanwechsel hingegen wieder stündlich angefahren.
Auf der Strecke von Bergen auf Rügen nach Sassnitz, zum Fährhafen Mukran Port, können Reisende in der Sommersai-son 2026 zwischen Mai und Oktober ähnlich wie im Sommer 2025 wieder mit der RE27 Bergen – Fährhafen Mukran Port direkt die Schiffe der „Bornholmslinjen“ nach Bornholm erreichen.
Das Insel & Mee(h)r-Ticket galt bisher als Tageskarte für Fahrten zwischen Stralsund Hbf und der Insel Usedom im SPNV. Zusätzlich konnten auch die Linienbusse auf der Insel Usedom genutzt werden. Die Etablierung des Deutschland-Tickets und anderer touristischer Angebote, wie der Gästekarte mit ÖPNV-Fahrberechtigung auf der Insel Usedom, führten zu einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen. Daher wird dieses Tarifangebot eingestellt.
Weiterhin Sperrungen zwischen Hamburg-Berlin aufgrund der Generalsanierung
Bis Mai 2026 halten die Bauarbeiten der DB InfraGO im Rahmen der Generalsanierung an. Während dieser Zeit ist die Strecke zwischen Hamburg und Berlin für den Zugverkehr gesperrt. Angrenzende Strecken – in Mecklenburg-Vorpommern von Hagenow Land nach Hagenow Stadt bzw. Schwerin Süd sowie die Strecken von Ludwigslust nach Parchim bzw. Schwerin Süd – sind ebenfalls betroffen. Die Strecke von Ludwigslust nach Parchim bleibt voraussichtlich noch einige Wochen länger gesperrt, da die Bauarbeiten zur Anhebung der auf der Strecke möglichen Geschwindigkeit noch nicht abgeschlossen sein werden.
Die DB InfraGO plant auf folgenden Strecken des Landes 2026 Vollsperrungen
- Schwerin-Holthusen vom 19.03.26 – 24.03.2026
- Holthusen- Hagenow Land vom 01.08.25 – 30.04.2026
- Bereich Sassnitz vom 07.08.26 – 11.10.26
- Ribnitz-Damgarten Ost – Rostock-Riekdahl vom 31.01.26 – 30.04.26
- Grevesmühlen – Bad Kleinen vom 01.05.26 – 12.12.26
- Neustrelitz – Waren (Müritz) vom 30.10.26 – 12.12.26
- Mölln (Meckl) – Neubrandenburg vom 31.08.26 – 17.10.26
- Ludwigslust – Neustadt-Glewe vom 01.05.26 – 13.06.26
Die Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“
Die landesweite Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ für Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigt alle Änderungen des neuen Fahrplans. Die kostenlose App des Landes enthält alle Fahrplandaten des ÖPNV in M-V und steht für Android and iOS zur Verfügung (www.fahrplanauskunft-mv.de).
Weitere Infos zu DB-Bauprojekten und Fahrplaneinschränkungen finden Sie hier:
https://hamburg-berlin.deutschebahn.com/home.html
Strecken.info: Übersichtskarte aller Baumaßnahmen in den nächsten 12 Wochen https://strecken-info-beta.de/
Bauinfo-Portal: Weiterführende Informationen zu Großprojekten https:/bauprojekte.deutschebahn.com
- Baubedingte Fahrplanänderungen:
- https://bauinfos.deutschebahn.com/fahrplanaenderungen
- https://www.odeg.de/linien-fahrplaene/fahrplanabweichungen
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Festival AIRBEAT ONE: Am 12. und 13. Juli 2025 werden einzelne Teilabschnitte der Linie RB14 mit Busverkehr ersetzt
Eilmeldung – Fahrplanabweichung der ODEG – Airbeat One
Sehr geehrte Fahrgäste,
am 12. Juli 2025 und 13. Juli 2025, zwischen 07:30 Uhr und 23:00 Uhr, fahren einzelne Züge der Linie RB14 zwischen Parchim ◂▸ Hagenow Stadt anlässlich des Festivals „AIRBEAT ONE“ mit einer höheren Kapazität (Doppeltraktion).
Einige Züge der Linie RB14 verkehren mit nur einem Wagen und werden zusätzlich mit einem Bus verstärkt.
Die Fahrzeiten für den Bus finden Sie in der untenstehenden Tabelle.
Bitte beachten Sie, dass es dennoch zu einer erhöhten Auslastung der Züge kommen kann.Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Fahrplan der ODEG. Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder können mit dem Ersatzverkehr nur eingeschränkt befördert werden. Bei wenig Platz haben Rollstühle und Kinderwagen Vorrang.
Ein Anspruch auf Mitnahme eines Fahrrades besteht nicht.
Züge, die nicht aufgeführt sind, verkehren planmäßig.Die ODEG steht Ihnen für weitere Auskünfte gern zur Verfügung.
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Großer Schritt für Mobilität im Landkreis: VG-Card gilt ab 1. September in Nahverkehrszügen
Gemeinsame Pressmitteilung des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Vorpommern-Greifswald District. Gute Nachrichten für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis: In enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG), der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) sowie der Deutschlandtarifverbund GmbH (DTVG) hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald den Kooperationsvertrag zum Einbezug der Nahverkehrszüge in die VG-Card geschlossen. Auf Grundlage des Kreistagsbeschlusses vom 7. Juli 2025 können ab 1. September 2025 alle Inhaberinnen und Inhaber einer VG-Card die Nahverkehrszüge im gesamten Kreisgebiet kostenfrei nutzen:
RE 3 (DB Regio AG): Greifswald -Pasewalk
RE 4 (DB Regio AG): Strasburg (Uckermark) – Pasewalk – Ueckermünde Stadthafen/Grambow
RB 23 (DB Regio AG): Züssow – Zinnowitz – Ahlbeck Grenze – Świnoujście Centrum
RB 24 (DB Regio AG): Zinnowitz – Peenemünde
RE 10 (ODEG): Greifswald – PasewalkLandrat Michael Sack: „Der Landkreis geht einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und sozial gerechten Mobilität. Nunmehr können alle Schülerinnen und Schüler auch die Nahverkehrszüge mit der VG-Card nutzen. Damit schaffen wir für sie neue Möglichkeiten: Mehr Mobilität, mehr Selbstständigkeit, mehr Teilhabe – und damit ganz neue Freiräume. Ich danke allen Projektpartnern für das konstruktive Engagement.“
Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern: „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Eisenbahnverkehrsunternehmen, dem Landkreis und der VMV konnte die Erweiterung des Geltungsbereiches der VG-Card vertraglich abgestimmt werden. So werden jüngere Generationen an den Schienenpersonennahverkehr herangeführt. Im Ergebnis erhoffen wir uns die Schülerinnen und Schüler für den ÖPNV begeistern und deren Mobilität auf Schul- und Freizeitwegen mitgestalten zu können.“
Die VG-Card ermöglicht an 365 Tagen im Jahr eine moderne und zuverlässige Mobilität, auch in der Freizeit. Im gesamten Landkreis sind derzeit etwa 14.250 VG-Cards im Umlauf. Seit Einführung im Februar 2024 wurden rund 5.250 VG-Cards neu ausgegeben. Die Nachfrage zeigt weiterhin eine steigende Tendenz.
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Grundsteinlegung für den Technik- und Bedienstandort Rostock: Digitalisierungsprojekt in Mecklenburg-Vorpommern
DB Pressemitteilung
Rostock, 26. März 2025 mit der feierlichen Grundsteinlegung für den neuen Technik- und Bedienstandort (TSO/BSO) Rostock gibt die Deutsche Bahn den Startschuss für ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt in Mecklenburg-Vorpommern. Der Neubau ist ein bedeutender Meilenstein in der
Modernisierung und Digitalisierung der Schieneninfrastruktur in der Region.„Mit dem Technikstandort setzen wir die Digitalisierungsstrategie der Bahn konsequent um und treiben
eine Reihe von Innovation voran, u. a. zur Abwehr von Cyberangriffen. Damit sind wir Vorreiter in
Europa“, so Patrick Steinebach, CTO der DB InfraGO AG.„Modernste Technologie für ein zukunftsweisendes Verkehrsmittel an einem traditionsreichen Standort:
Mit der Umsetzung des Technik- und Bedienstandorts Rostock bleibt Mecklenburg-Vorpommern
Vorreiter in der Digitalisierung der Schieneninfrastruktur in Deutschland. Diese Investitionen in einen
zuverlässigen Bahnverkehr stärken die Mobilitätsoffensive – zum Wohl unserer Fahrgäste,“ so Daniel
Bischof, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.Der neue TSO/BSO umfasst hochverfügbare Energieversorgungssysteme, innovative Klimatechnik und
fortschrittliche Leit- und Sicherungstechnik. Ergänzt wird das Projekt durch eine umfassende
Modernisierung der Telekommunikationsinfrastruktur. Somit schafft der neue Standort langfristig eine
stabile Grundlage für eine effiziente Fahrplangestaltung und eine hohe Qualität in der
Betriebsabwicklung. Durch die neuen Räumlichkeiten entstehen moderne Arbeitsplätze für unsere
technischen Mitarbeitenden und Zugverkehrssteurer:innen.Das Projekt spielt eine zentrale Rolle für die Sicherung eines stabilen Bahnverkehrs in Mecklenburg-
Vorpommern. Die Anlage wird künftig die Steuerung der Betriebsstellen im Netz Rostock sowie
Abschnitte der Ausbaustrecke Lübeck – Bad Kleinen übernehmen. Ziel ist es, eine optimierte
Betriebsführung für S-Bahn-, Nah-, Fern- und Güterverkehr sicherzustellen.„Wir bauen in Mecklenburg-Vorpommern für mehr Verlässlichkeit auf der Schiene: für die Menschen, für
die Wirtschaft, für das Klima. Mit dem neuen TSO/BSO schaffen wir nicht nur eine moderne,
digitalisierte Leitstelle, sondern auch die Basis für einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Bahnverkehr
in Mecklenburg-Vorpommern“ so Maik Reckling, Leiter Technik Projekte Warnemünde/
Streckenertüchtigung Berlin-Rostock, DB InfraGO AG.Das Projekt befindet sich seit November 2024 im Bau. Die Grundsteinlegung erfolgt am 26. März 2025. Ab Juli 2026 soll der Einzug, der ersten Stellbereiche möglich sein Es ist geplant, den Standort im Mai 2028 dann vollständig in Betrieb zu nehmen.
Der Neubau des TSO/BSO Rostock zeigt exemplarisch, wie die Digitalisierung die Schieneninfrastruktur
in Deutschland transformiert. Mecklenburg-Vorpommern profitiert von einem leistungsfähigen
Betriebssteuerungssystem und ist Vorreiter beim Einsatz dieser modernen digitalen Technologien.Die Deutsche Bahn setzt mit diesem Projekt einen weiteren wichtigen Impuls für die Verkehrswende
und die Zukunftssicherheit der Schieneninfrastruktur. Mecklenburg-Vorpommern erhält damit einen
hochmoderne Technik- und Betriebsstandort, welcher nicht nur den aktuellen Anforderungen
entspricht, sondern auch auf künftige Herausforderungen vorbereitet ist. -
Ines Jesse: „Wir schaffen bessere Verbindungen im ländlichen Raum – zuverlässig, alltagsnah, zukunftssicher“
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und ArbeitMecklenburg-Vorpommern
Güstrow, 28.Juli 2025: Neue Regiobus MV-Linie 250 nimmt Fahrt auf
Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Rostock sowie Vertretern des Verkehrsunternehmens Rebus und der VMV-Verkehrsgesellschaft die Regiobuslinie 250 zwischen Güstrow, Krakow am See und Linstow offiziell in Betrieb genommen. Damit wächst das landesweite Regiobusnetz auf zehn Linien in fünf Landkreisen – ein weiterer Meilenstein der Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern.
„Mit der neuen Regiobuslinie 250 schaffen wir eine verlässliche Anbindung für viele Menschen in der Region – zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Ziel ist es auch, die Linie 735 Krakow am See über Plau am See nach Meyenburg zeitnah in die Regiobusfamilie aufzunehmen und damit einen abgestimmten Fahrplan zwischen Güstrow und Meyenburg landkreis- und länderübergreifend zu ermöglichen. Für die Buslinien sollen dadurch bessere auf Anschlussverbindungen abgestimmt werden – von Güstrow bis nach Meyenburg“, betonte Ines Jesse.
Stundentakt und neue Anschlüsse für bessere Erreichbarkeit
Die neue Regiobuslinie 250 verbindet Güstrow mit Krakow am See und Linstow. Sie verkehrt montags bis freitags im 60-Minuten-Takt sowie an Wochenenden und Feiertagen alle zwei Stunden. Damit ist erstmals eine regelmäßige Verbindung auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten gewährleistet. Ein besonderer Gewinn für die Region ist, dass die Ortslage Linstow täglich im Zwei-Stunden-Takt angebunden wird.
Die Linie 250 bietet zudem optimierte Verbindungen:
- Güstrow ZOB: Anschluss an den Stadtverkehr sowie an die Regionalbahnlinien RE5, RE50 und S2 in Richtung Rostock
- Krakow am See: Übergang zur VLP-Linie 735 Richtung Plau am See und Meyenburg
Der Einsatz moderner Wasserstoffbusse leistet durch ihren emissionsarmen Betrieb einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende.
Was sind Regiobusse?
Regiobusse verkehren landesweit auf wichtigen und verbindenden Verkehrsachsen und erfüllen einheitliche Qualitätsstandards, die über das klassische Linienbusangebot hinausgehen. Sie fahren im Stundentakt oder alle zwei Stunden – unabhängig von Schul- und Ferienzeiten – und bieten auch an Wochenenden sowie außerhalb der Hauptverkehrszeiten ein verlässliches Angebot. In enger Abstimmung mit dem Bahnverkehr entsteht so ein gut vernetztes, landesweites Nahverkehrssystem.
Die Regiobuslinien sind eine tragende Säule der seit April 2023 laufenden Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern. Sie verbessern gezielt die Anbindung ländlicher Regionen an zentrale Orte wie beispielsweise Güstrow und stärken die Mobilität für Bürgerinnen und Bürger, Pendlerinnen und Pendler sowie Touristinnen und Touristen gleichermaßen.
„Die neue Regiobuslinie 250 ist mehr als nur ein weiteres Verkehrsangebot, sie ist ein starkes Signal, das die gesamte Region besser verbindet. Mit dem Regiobus MV schaffen wir verlässliche vernetzte Verbindungen und bringen den Nahverkehr näher zu den Menschen. Besonders freue ich mich über die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rostock und dem Verkehrsunternehmen, nur gemeinsam können wir solche Projekte erfolgreich umsetzen und den öffentlichen Nahverkehr im Land zukunftsfest machen“, betonte Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.
Regiobus MV – Teil der landesweiten Mobilitätsoffensive
Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit unterstützt das Vorhaben über die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH mit Mitteln aus der Regionalisierung. Für den Betrieb der gesamten Regiobuslinie 250 Güstrow – Krakow am See – Linstow erhält der Landkreis Rostock im Jahr 2025 voraussichtlich Fördermittel in Höhe von rund 270.000 Euro. Die Fahrten des Regiobus MV werden im Jahr 2025 mit 2,09 Euro pro gefahrenem Kilometer gefördert.
„Wir freuen uns, dass wir dank der Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, bereits die dritte Regiobuslinie in unserem Verkehrsgebiet umsetzen können. Der so ausgebaute ÖPNV bietet unseren Fahrgästen eine zuverlässige und gut getaktete Alternative zum Auto und das nicht nur werktags, sondern auch am Wochenende. Mit unseren modernen, klima-freundlichen Wasserstoffbussen und dem zuverlässigen Angebot des Regiobusses auf der Linie 250 steigern wir die Attraktivität des wunderschönen, ländlichen Raums rund um Krakow am See für die Einwohner und Touristen. So geht Verkehrswende!“, so Marc Weinhauer, Prokurist der rebus Regionalbus Rostock GmbH.
Der aktuelle Fahrplan sowie alle Haltestellen sind unter www.rebus.de abrufbar.
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Jesse: „So machen wir unseren ÖPNV noch attraktiver und fit für die Zukunft“
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
Ludwigslust-Parchim: Neues digitales Angebot für Fahrgäste
Hagenow, 1. Dezember 2025 Fahrgäste im Landkreis Ludwigslust-Parchim profitieren von einer digitalen Neuerung: Ab sofort können sie ihr Ticket für den ÖPNV im Landkreis über die landesweite „MV FÄHRT GUT“-App buchen. Das Angebot markiert einen weiteren Schritt bei der Digitalisierung und Verknüpfung der Tarif- und Vertriebssysteme in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es, in Zukunft neben der bereits bestehenden Fahrplanauskunft auch die Ticketbuchung über die „MV FÄHRT GUT“-App landesweit zu ermöglichen.
Ines Jesse, Staatssekretärin für Verkehr, betonte bei der Präsentation der digitalen Neuerung am Firmensitz der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP) in Hagenow: „Das ist ein echtes digitales Plus für die Fahrgäste im Landkreis LUP. Ein leistungsfähiger ÖPNV braucht starke digitale Lösungen. So machen wir unseren ÖPNV noch attraktiver und fit für die Zukunft. Im Rahmen unserer Mobilitätsoffensive unterstützen wir die Verkehrsunternehmen und die kommunalen Aufgabenträger deshalb auch bei der Digitalisierung.“
Landrat Stefan Sternberg begrüßte den neuen, einfachen Zugang zu den Mobilitätsangeboten im Landkreis Ludwigslust-Parchim: „Die Menschen im Landkreis Ludwigslust-Parchim nehmen die Angebote unseres Verkehrsbetriebes VLP gern an. Ich bin überzeugt davon, dass die Verknüpfung von Fahrplanauskunft und Ticketbuchung über die „MV FÄHRT GUT“-App im VLP-Gebiet noch mehr Fahrgäste überzeugen wird.“
Stefan Lösel, Geschäftsführer der VLP, freut sich über die neue Funktion. „Alles, was unseren Fahrgästen den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtert, ist ein Fortschritt. Digitale Lösungen sind zukunftsweisend. Mit der Einbindung unserer VLP-Tickets über die landesweite App „MV FÄHRT GUT“ erhöht sich die Attraktivität der Verkehrsangebote. Die einfache Handhabung des Ticketkaufs wird überzeugen.“
Die Umsetzung dieser Neuerung erfolgte bei der VMV. Martin Karolczak, Prokurist und Abteilungsleiter bei der VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, betont: „Ein weiterer Schritt für die Digitalisierung des Ticketings im Nahverkehr wurde gemeinsam mit der VLP in der landesweiten Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ umgesetzt. Ab sofort erhalten Fahrgäste über die App „MV FÄHRT GUT“ passend zu den Fahrtauskünften eine Tarifauskunft für die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP).“
Bereits seit Februar 2025 wurde beim Nahverkehr Schwerin (NVS) die Buchbarkeit von Einzeltickets über die kostenlose Fahrplan-App „MV FÄHRT GUT“ ermöglicht. Diese steht für Android und iOS zur Verfügung und erstellt über eine einfache Suchmaske Fahrplanauskünfte und erleichtert so die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Ausbau einer zentralen digitalen Auskunfts- und Buchungs-App für den ÖPNV. Die regionalen Verkehrsunternehmen profitieren bei Investitionen zum Aufbau digitaler Vertriebs- und Kontrollstrukturen im öffentlichen Personennahverkehr durch Fördermittel. Allein in diesem Jahr hat das Land für den Ausbau der digitalen Infrastruktur den Verkehrsunternehmen im Land über 3,5 Millionen Fördermittel bewilligt.
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Kapazitätsausweitungen zwischen Parchim und Schwerin
Zusätzlicher Zug auf der RB13
Eine stark gestiegene Nachfrage macht Kapazitätsausweitungen auf der LInie RB13 zwischen Parchim und Schwerin erforderlich. Nachdem bereits seit Fahrplanwechsel im Dezember 2025 der Zug um 06:37 Uhr von Parchim nach Schwerin planmäßig als so genannte Doppeltraktion mit verdoppelter Platzkapazität gefahren wird, wird ab Montag, dem 26. Januar 2026 ein zusätzlicher Zug zwischen Parchim und Schwerin angeboten. In diesem Zusammenhang kommt es zu kleineren Veränderungen der bekannten Fahrzeiten im Frühberufsverkehr. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über die aktuellen Fahrplanmedien (www.fahrplanauskunft-mv.de).
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Kostenfreie Sonderfahrten zum MV-Tag am 21. und 22. Juni
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und ArbeitMecklenburg-Vorpommern
Auf die Besucherinnen und Besucher des Mecklenburg-Vorpommerntags am 21. und 22. Juni 2025 in Greifswald wartet ein besonderes Highlight: Für beide Festtage hat das Land Sonderfahrten auf der historischen Bahnstrecke zwischen Greifwald und Lubmin bestellt.
1999 wurde der Personenverkehr auf der Strecke nach Lubmin eingestellt. Anlässlich des Fischerfestes Gaffelrigg wurden erstmalig im Juni 2024 Sonderfahrten durchgeführt. Die Strecke umfasst 25 Kilometer mit Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten in Greifswald Hauptbahnhof, Greifswald Süd und Seebad Lubmin. Die Fahrt auf der eigentlich nicht mehr vom Personenverkehr befahrenen Strecke nach Lubmin dauert etwa 30 Minuten und endet am ehemaligen Kernkraftwerk. Die 1969 eröffnete Strecke war eigens für dessen Inbetriebnahme gebaut worden.
Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus, Arbeit Mecklenburg-Vorpommern: „Wir laden an diesem besonderen Wochenende alle Bürgerinnen und Bürger zu Fahrten auf der Strecke von Greifswald bis in das beliebte Seebad in Lubmin ein. Steigen auch Sie ein und erkunden die alte Eisenbahnstrecke, die wir anlässlich des MV-Tages befahren!“
Auch die DB Regio Nordost freut sich über die Initiative und die Bestellung des Landes: „Es ist klasse, dass wir diese historische Strecke an diesem besonderen Veranstaltungswochenende für den Personenverkehr anbieten und damit Einblicke in die Bahngeschichte von Greifswald und Lubmin geben können“, erklärt Carsten Moll, Vorsitzender von DB Regio Nordost.
Eine mögliche Reaktivierung der Strecke Greifswald-Lubmin wurde zuletzt in einer Potentialanalyse durch die landeseigene Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit untersucht. Im März wurden die Untersuchungsergebnisse vorgestellt.
Für die Strecke Greifswald-Lubmin wurde ein Fahrgastaufkommen an Werktagen prognostiziert, welches in einem Bereich liegt, der für eine Reaktivierung tragbar erscheint. Somit werden für diese Strecke weiterführende Untersuchungen notwendig sein, um die Förderung durch den Bund einwerben zu können.
Hinweise zu den Sonderfahrten
An beiden Veranstaltungstagen laden das Land Mecklenburg-Vorpommern und die DB Regio zu kostenfreien Fahrten mit einem Zug im MV-Design ein. Der Zug wird jeweils viermal bzw. fünfmal hin und zurück von circa 11 Uhr morgens bis etwa 18.30 Uhr verkehren.
Eine Anmeldung oder ein Ticket sind nicht erforderlich. Da das Fahrzeug über eine begrenzte Anzahl von rund 100 Plätzen verfügt, empfiehlt sich ein rechtzeitiges Erscheinen.
Den Fahrplan mit allen Fahrtzeiten des Wochenendes erhalten Sie hier.
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Land bestellt zusätzliche ODEG-Züge zum Martinimarkt Parchim
Anlässlich des Martinimarkts 2025 in Parchim setzen das Land Mecklenburg-Vorpommern und die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH zusätzliche Züge auf der Linie RB13 zwischen Schwerin und Parchim ein. Dies bedeutet nicht nur ein erweitertes Service- und Zugangebot, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz. Die Maßnahme ist Teil der Mobilitätsoffensive, die den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere in ländlichen Regionen, weiter stärken soll. „Mit einer besseren Anbindung zum Martinimarkt optimieren wir zusammen mit der ODEG die Verbindung und bieten den Besuchern des Jahrmarktes eine bequeme Anreise. Mit diesem und den weiteren geplanten Maßnahmen wird das ÖPNV-Angebot in Mecklenburg-Vorpommern verbessert und die Vernetzung ausgebaut“, so Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit.
Der Martinimarkt, Mecklenburgs größter Jahrmarkt, findet vom 31. Oktober bis 3. November 2025 statt und verspricht erneut ein beeindruckendes Erlebnis für Groß und Klein zu werden. Die ODEG führt im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern zusätzlich zum regulären stündlichen Angebot Mo.–Fr. insgesamt 16 zusätzliche Fahrten am Wochenende 2. und 3. November 2025 auf der Strecke der RB13 zwischen Schwerin und Parchim durch. Diese zusätzlichen Fahrten werden mit einem zusätzlichen Fahrzeug vom Typ Regioshuttle angeboten, sodass Gäste den Martinimarkt auch am Wochenende bequem im Stundentakt erreichen können. Die engagierten Servicemitarbeiter/-innen im Nahverkehr der ODEG begleiten die Fahrgäste wie gewohnt zu einhundert Prozent und stehen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass deren Reise so angenehm wie möglich verläuft. Die genauen Fahrzeiten zur An- und Abreise können der App „MV fährt gut“ entnommen werden.
Die Veranstaltungszeiten für den Martinimarkt:
- Freitag, 31.10.2025 14:00 – 24:00 Uhr
- Samstag, 01.11.2025 14:00 – 24:00 Uhr
- Sonntag, 02.11.2025 11:00 – 21:00 Uhr
- Montag, 03.11.2025 14:00 – 21:00 Uhr
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.parchim.de.
Die genauen Fahrzeiten und weitere Informationen unter www.odeg.de.
Die Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“
Die landesweite Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ für Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigt alle Änderungen des neuen Fahrplans. Die kostenlose App des Landes enthält deutschlandweite Fahrplandaten des ÖPNV in M-V und steht für Android und iOS zur Verfügung (www.fahrplanauskunft-mv.de).
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