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Regiobus MV

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FAQ (Query)

  • Eine ganz besondere Rallye in MV
    Eine gemeinsame Pressemiteilung der Landesverkehrswacht e.V. und des Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

    Schwerin, 11. November 2025 Der Startschuss zur „MV-Rallye mit Bike & Bahn“ ist heute gefallen. Wer im Digitalen Innovationszentrum eine ganz normale Rallye erhofft hatte mit rasanten Fahrten gegen die Zeit auf der Suche nach dem schnellsten Fahrzeug, wurde enttäuscht. Wer ein außergewöhnliches Programm zur Sicherheit von Jugendlichen erwartet hatte für Fahrten mit dem Fahrrad, der Fähre, der Bahn, dem E-Scooter, dem Fernbus, dem Linienbus und dem Pedelec, wurde zufriedengestellt.

    Die Auftaktveranstaltung in Schwerin gestalteten Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, Ann Christin von Allwörden, Präsidentin der Landesverkehrswacht sowie Partner des Projektes, mit deren Unterstützung das Programm finanziert wurde.

    Die „MV-Rallye mit Bike & Bahn“ ist ein E-Learning-Programm für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen. Bei einer virtuellen Tour reisen sie zusammen mit Tilla und Don, Studierende an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, von Sassnitz nach Zarrentin quer durch unser schönes Bundesland, die Ostsee “immer im Blick“. Bei mehreren eingestreuten Tests können die Kinder und Jugendlichen ihr frisch erworbenes Wissen zu regionalen Besonderheiten, zu unterschiedlichen Mobilitätsformen und zu Sicherheitsfragen unter Beweis stellen.

    Das schulische Lernprogramm kann ohne große Vorbereitung im Unterricht eingesetzt werden, ideal bei Vertretungsstunden sowie beim Distanzunterricht bzw. als Hausaufgabe.

    „Mit der MV-Rallye fördern wir die Mobilitätsbildung junger Menschen und zeigen, wie moderne Verkehrserziehung heute aussieht – digital, praxisnah und mit Spaß am Lernen“, sagte Staatssekretärin Ines Jesse. „Mit Erreichen des Teenageralters nutzen Jugendliche – je nach regionalem Angebot – verschiedene Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus, Bahn oder E-Scooter. Das Programm stärkt das Bewusstsein für sichere, nachhaltige und vernetzte Mobilität und leistet einen wichtigen Beitrag zur Mobilität in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu passt auch unsere Mobilitätsoffensive mit mehr Angeboten mit der Bahn, den Regiobussen und Rufbussen.“

    Ann Christin von Allwörden griff den Gedanken auf. „Bei der Nutzung dieser unterschiedlichen Mobilitätsformen muss es immer auch darum gehen, dass die Jugendlichen sicher ihr Ziel erreichen. Was ist wichtig bei Fahrten mit dem Pedelec, der Fähre, dem E-Scooter und beim Warten auf Bus und Bahn?“ All das und noch viel mehr, führte sie weiter aus, werde in dem zeitgemäßen, digitalen Programm der Landesverkehrswacht interessant und spannend in Szene gesetzt, verbunden mit einem kleinen Wettbewerb innerhalb der Klasse. Denn Schülerinnen und Schüler können bei richtiger Beantwortung aller Fragen insgesamt 46 Punkte erwirtschaften.

    Bildungsministerin Simone Oldenburg sagt: „Sicherheit im Straßenverkehr beginnt mit fundiertem Wissen und bewusstem Handeln. Das neue E-Learning-Angebot ist für Schülerinnen und Schüler entwickelt worden und passt sich flexibel ihrem Schulalltag an. Die MV-Rallye ist niedrigschwellig dank praxisnaher Inhalte, gibt Orientierung und informiert über Risiken. Wenn junge Menschen sicher unterwegs sind, fördern wir nicht nur ihre Selbständigkeit, sondern auch ein Bewusstsein für nachhaltige Mobilität.“

    In Mecklenburg-Vorpommern sind im Jahr 2024 insgesamt 247 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren im Straßenverkehr verunglückt und wurden dabei verletzt, 35 von ihnen schwer. Bei der Mitfahrt im Pkw verunglückten 80, auf Krafträdern drei, mit Fahrrädern 103 und zu Fuß 35 Kinder und Jugendliche. Die Gefahren auf dem Rad werden von dieser Altersgruppe oft unterschätzt. Männliche 10- bis 15-Jährige (71) verunglücken mit dem Rad deutlich häufiger als weibliche (32). Die Erhöhung der Risikokompetenz der Schülerinnen und Schüler für Fahrten mit dem Rad sollte deshalb ein Schwerpunkt der schulischen Unfallprävention sein, außerdem Informationen zur relativ sicheren und umweltverträglichen Mobilität mit Bus und Bahn.

    „Sehr gern hat die Provinzial Nord Brandkasse die ‚MV-Rallye mit Bike & Bahn‘ finanziell unterstützt“, informierte Matthias Naumann, Bevollmächtigter Politik und Öffentlichkeitsarbeit des öffentlichen Versicherers. „Das Digitalangebot für Schulen ist neben unserem Engagement in der vorschulischen Verkehrserziehung und der schulischen Radfahrausbildung ein weiterer Baustein für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und mehr Verkehrsprävention in Mecklenburg-Vorpommern.“

    Das E-Learning-Programm für zwei zusammenhängende Unterrichtsstunden kann von Lehrkräften im Lernmana­gementsystem „it`s learning“ unter der Aufgabensammlung edupool abgerufen werden. Begleitet wird es von einem Informationsvideo für Pädagoginnen und Pädagogen. Auch auf der Website der Landesverkehrswacht kann das Unter­richtsprogramm aufgerufen und bearbeitet werden, https://www.verkehrswacht-mv.de/angebote/schule/mv-rallye-mit-bike-und-bahn.

  • Einladung zum Pressetermin: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig übergibt Förderbescheid an die Nahverkehr Schwerin GmbH

    Schwerin, 19. Juni 2026 – Für die Grunderneuerung des Straßenbahnnetzes in Schwerin fallen für die Nahverkehr Schwerin GmbH in den kommenden Jahren Baukosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro an. Die Hälfte der Kosten wird durch Bundesmittel über die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH gefördert.

    Den entsprechenden Zuwendungsbescheid übergibt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am 26. Juni 2026 im Beisein von Bernd Nottebaum, Schweriner Verkehrsdezernent und stellvertretender Bürgermeister, sowie Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, an den Geschäftsführer der Nahverkehr Schwerin GmbH, Thomas Schlüter. Im Rahmen des Pressetermins informiert sich die Ministerpräsidentin zudem über den Baufortschritt in der Franz-Mehring-Straße, deren Grundinstandsetzung zu den insgesamt 24 geförderten Maßnahmen gehört.

    Pressetermin zur Übergabe des Zuwendungsbescheids durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

    Freitag, 26. Juni 2026, 14 Uhr

    Ort: Baustelle Franz-Mehring-Straße

    Treffpunkt: Baustellenzugang Kreuzung Franz-Mehring-Straße/Severinstraße

    Hinweise: Bitte passendes Schuhwerk beachten.

    Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!

    Pressekontakt Nahverkehr Schwerin GmbH

    Ludwigsluster Chaussee 72 in 19061 Schwerin

    Tel.: +49 385 3990-100

    info@nahverkehr-schwerin.de

    www.nahverkehr-schwerin.de

  • Einladung zur Pressefahrt

    Einladung zum Start der neuen Sommerlinie Greifswald-Lubmin

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Auftrag des Landes hat die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH bei der Eisenbahn-Bau und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) für die Wochenenden der Sommerferien MV einen Sommerverkehr auf der Strecke Greifswald – Lubmin bestellt. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium und der Pressnitztalbahn (Kay Kreisel, Geschäftsführer der PRESS) möchten wir mit Ihnen eine Pressefahrt auf der geschichtsträchtigen Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof Greifswald und dem Seebad Lubmin unternehmen. Die Eisenbahnstrecke, die am ehemaligen Kernkraftwerk Nord in Lubmin endet, wurde 1969 eröffnet (erst für den Güter- danach auch den Personenverkehr) und seit 1999 nicht mehr im Personenverkehr betrieben. In diesem Sommer beleben wir den Personenverkehr nach 27 Jahren neu.

    Wann?                   Samstag, 11.07.2026, um 09:45 Uhr

    Wo?                        Bahnhofsvorplatz Greifswald

    Die Fahrtzeit beträgt ca. 28 Minuten und vorab am Greifswalder Bahnhof haben Sie Zeit für O-Töne und Interviews (Abfahrt nach Lubmin ist um 10:53 Uhr).

    Bitte teilen Sie uns unter k.henkel@vmv-mbh.de, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

    Für weitere Rückfragen steht Ihnen Frau Henkel unter 0385/5908714 als Ansprechpartnerin gern zur Verfügung.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

    Den Fahrplan und weitere Informationen erhalten Sie hier.

    Daten und Fakten zur Strecke

    Streckenlänge: von Greifswald 25 km

    Höchstgeschwindigkeit: zwischen Greifswald und Abzw Schönwalde 120 km/h, zwischen Abzweig Schönwalde und Lubmin 50 km/h

    Fahrzeit gesamte Strecke: ca. 33 Minuten

    Netzbetreiber: DB InfraGo AG & Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH

    Daten und Fakten zum Fahrzeug

    RegioShuttle RS1, Hersteller: Stadler

    Höchstgeschwindigkeit 120 km/h

    sonst im Einsatz auf: RB26 Bergen – Lauterbach (Mole)

  • Erweiterung der Regiobuslinie 320 bis nach Greifswald, pünktlich zum Schulstart kommt längste Linie des Landes

    Seit dem 08.09.2025 verkehrt die verlängerte landkreisübergreifende Regiobuslinie 320 bis nach Greifswald. Die Linie der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR), die bisher auf der Strecke Sanitz – Marlow – Bad Sülze – Tribsees unterwegs war, führt nun durchgehend von Sanitz über Grimmen bis nach Greifswald.

    Die damit längste Regiobuslinie des Landes ist ein weiterer Baustein der Mobilitätsoffensive, die im Jahr 2023 startete und zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs dient. Die Linie 320 fährt auf einer Strecke von 85 Kilometern durch drei Landkreise und wird vom Land in diesem Jahr mit einer Gesamtsumme über 655.000 Euro gefördert.

    Die Linie wurde 2024 auf der Strecke Sanitz – Marlow – Tribsees als eine der ersten landkreisübergreifenden Regiobuslinien der Mobilitätsoffensive in Betrieb genommen. Bisher gab es auf der Relation Sanitz – Greifswald nur ein geringes und teils gebrochenes Angebot. Mit der jetzt erweiterten Regiobuslinie 320 wird ein neues ganzjähriges, tägliches und umsteigefreies Angebot im 2-Stundentakt zwischen 5 – 22 Uhr in der Woche und zwischen 8 – 20 Uhr am Wochenende geschaffen.

    Die Regiobuslinie 320 bindet vor allem in Sanitz, Grimmen und Greifswald jeweils an den weiteren Regionalverkehr auf der Straße und der Schiene an und dient der Vernetzung der Landkreise Rostock, Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald. In Sanitz besteht mit der RB11 ein direkter Anschluss von und nach Rostock. In Greifswald kann zu den Regional- und Fernverkehrszügen Richtung Stralsund oder Berlin umgestiegen werden.

    Derzeit gibt es zehn Regiobuslinien in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Die nächsten drei Regiobuslinien sind bereits geplant. Sie sollen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Oktober wie folgt starten:

    • Regiobuslinie 500 der MVVG Neubrandenburg – Friedland
    • Regiobuslinie 619 der MVVG Neustrelitz – Feldberg
    • Regiobuslinie 403 der MVVG Malchin – Waren

    Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 sollen zudem noch weitere Regiobuslinien im Landkreis Ludwigslust-Parchim folgen.

    Den Fahrplan für die Regiobuslinie 320 finden Sie hier.

  • Fahrgastzahlen steigen erneut an

    Schwerin, 04.12.2024 Die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV), Mukran Port und die Hanseatische Eisenbahn GmbH (HANS) ziehen eine positive Bilanz des Angebots auf der Bahnstrecke RE27 zwischen Bergen auf Rügen und dem Fährhafen Sassnitz. Die Fahrgastzahlen der Zugverbindung sind im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von rund 43 Prozent erneut gestiegen. Auch die neuen Donnerstagsabfahrten wurden gut angenommen. Neben Gästen aus allen deutschen Bundesländern wurde das Angebot auch von internationalen Reisenden, insbesondere aus Skandinavien, rege genutzt.

    Der Geschäftsführer Daniel Bischof, der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH zeigt sich zufrieden mit der Resonanz auf das Zusatzangebot: „Diese positive Entwicklung ist ein klares Signal, dass Reisende verstärkt auf klimafreundliche Alternativen setzen. Die Zuganbindung der HANS direkt in den Fährhafen Mukran in den Sommermonaten ist ein kleiner, aber dennoch wichtiger Bestandteil unserer Mobilitätsoffensive des Landes und gestaltet den ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern, sowohl für die Bevölkerung als auch für Urlauber noch attraktiver und nachhaltiger.“

    Mit dieser Entwicklung bestätigt sich der Bedarf an einer verstärkten Anbindung von touristischen Zielen über klimafreundliche Verkehrsmittel. „Die gestiegenen Fahrgastzahlen belegen eindrucksvoll, dass Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr nicht nur dem Klima zugutekommen, sondern auch die lokale und regionale Wirtschaft durch den Zuwachs an Touristen und Besuchern stärken“, erklärt Fridjof Ostenberg, Geschäftsführer des Mukran Ports. „Für die Hafenregion und die gesamte Insel Rügen ist der wachsende Bahnverkehr eine wertvolle Ergänzung, um nachhaltiges Reisen voranzutreiben.“

    Die Hanseatische Eisenbahn GmbH, das von der VMV beauftragte Verkehrsunternehmen, sieht ebenfalls einen wichtigen Schritt in der Sommerverkehrsinitiative. „Die stetig steigende Fahrgastzahl zeigt, dass das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität wächst. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit unseren Partnern eine nachhaltige Verkehrslösung für die Region Rügen anbieten zu können“, so René Haber-Henning, Geschäftsführer der HANS.

    Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Mukran Port, dem Land, der VMV und HANS sowie die steigende Nachfrage aus dem In- und Ausland zeigen die Bedeutung eines weiterwachsenden und innovativen ÖPNV-Netzes. So wird auch in Zukunft angestrebt, die Bahnverbindungen im Land durch gezielte Maßnahmen weiter auszubauen und nachhaltige Reiseketten zu fördern.

    Über den Mukran Port

     Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Der Mukran Port bietet ideale Bedingungen für die Offshore-Windindustrie: Im Umkreis von maximal 30 Seemeilen befinden sich schon heute mehrere Offshore-Windparks, die in den nächsten Jahren noch erweitert werden. Aktuell werden bereits vier Offshore-Windparks vom Mukran Port aus betrieben und gewartet.

    Über die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) 

    Die landeseigene Verkehrsgesellschaft wirkt daran mit, die verkehrspolitischen Ziele der Landesregierung umzusetzen. Sie stellt die Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sicher. Sie wurde 1995 gegründet, nachdem die Bahnreform die staatlichen Zuständigkeiten für den SPNV neu geregelt hatte. Mit dem Regionalisierungsgesetz wurde die Verantwortlichkeit an die einzelnen Bundesländer übertragen. Nach dem ÖPNV-Gesetz Mecklenburg-Vorpommern sind die Kommunen für den öffentlichen Personennahverkehr auf der Straße, also für Bus und Straßenbahn, verantwortlich. Wegen seiner überregionalen Bedeutung bleibt der öffentliche Verkehr auf der Schiene in der Verwaltung des Landes.

    Über die Hanseatische Eisenbahn GmbH

    Die HANSeatische Eisenbahn GmbH (HANS) betreibt Regionalbahnlinien in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Als regionales Unternehmen setzt die HANS auf nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum, stärkt den Personenverkehr und engagiert sich für den Erhalt regionaler Bahnstrecken. Mit Kundencentern und Fahrkartenschaltern ermöglicht die HANS den direkten Kundenkontakt vor Ort und arbeitet eng mit Aufgabenträgern und Kommunen an zukunftsorientierten Verkehrskonzepten.

     

     

     

     

  • Fahrplankonferenz 2025
    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
    Dr. Blank: „Trotz der vielen Baustellen werden viele Reisenden von einem weiter verbesserten Angebot profitieren.“

    Im Rahmen der „Fahrplankonferenz 2026“ wurden am Dienstag (4. März) in den Räumen der Industrie- und Handelskammer zu Rostock die Planungen für den Schienenpersonennahverkehr des kommenden Jahres erörtert. An der jährlich stattfindenden Konferenz haben alle Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern, also die Deutsche Bahn, die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) und Flixtrain, aber auch die Fahrgastverbände PRO BAHN und der Verkehrsclub Deutschland, teilgenommen.

    „Auch 2026 wird an allen Ecken und Enden des Schienennetzes gearbeitet und unsere Geduld strapaziert. An den vielen Bauarbeiten führt kein Weg vorbei, sie sind überfällig und bitter nötig. Mecklenburg-Vorpommern ist insbesondere auch von der monatelangen Sperrung der Strecke Berlin – Hamburg betroffen. Hier hat die Deutsche Bahn eine frühzeitige und transparente Kommunikation über die konkreten Auswirkungen der Baumaßnahmen und eine bestmögliche Organisation des Schienenersatzverkehrs zugesagt.“ Das hat Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, gesagt. „Im Rahmen unserer Mobilitätsoffensive wird es trotz der vielen Bauarbeiten auch gelingen, dass viele Reisende von einem weiter verbesserten Angebot im Schienenpersonennahverkehr profitieren werden.“

    „Mit dem Fahrplan 2026 steht die umfangreichste Veränderung im Verkehrsangebot auf der Schiene seit 2016 ins Haus. Nahezu überall im Land müssen sich die Fahrgäste auf neue Fahrzeiten der Züge einstellen. Die Fahrplanentwürfe für 2026 wurden den Aufgabenträgern der Busverkehre im Land vorgestellt, um die Angebote in den kommenden Monaten aufeinander abstimmen zu können. Wir möchten den Fahrgästen eine durchgängige Reisekette mit Bussen und Bahnen anbieten, die vor allem zu den Bedürfnissen der Schüler und Pendler im Land passt“, sagt Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern. Und ergänzt: „Der fertige Jahresfahrplan 2026 wird dann im Herbst vorgestellt.“

    Grundlage der von den Fachleuten im Rahmen der Konferenz erörterten Planungen für den Jahresfahrplan 2026 ist ein gegenüber dem aktuellen Fahrplan deutlich verändertes Angebot im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Die Auswirkungen für den Schienenpersonennahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern werden auf nahezu allen Strecken, insbesondere den Hauptachsen, z.B. Hamburg – Rostock – Rügen und Berlin – Pasewalk – Stralsund, spürbar sein.

    Das angepasste Angebotskonzept der Deutschen Bahn im Fernverkehr ermöglicht es, auf den Hauptachsen noch mehr gleichmäßige Taktfahrpläne zu etablieren. Auf dem Streckenabschnitt Schwerin – Rostock – Stralsund werden im kommenden Jahr Nah- und Fernverkehr miteinander abwechselnd fast genau im Stundentakt fahren können. Die Züge des Fernverkehrs können zwischen Rostock und Stralsund unverändert mit Tickets des Nahverkehrs, also auch mit dem Deutschland-Ticket, genutzt werden.

    Das Angebot zwischen Stralsund, Greifswald und Pasewalk wird neu geordnet. In Stralsund entstehen deutlich bessere Anschlüsse zwischen Fern- und Nahverkehrszügen, so dass die Linie RE7, die bislang zwischen Greifswald und Stralsund für Anschlüsse an den Fernverkehr pendelte, zukünftig entfallen kann. Zu den bekannten Linien RE3 und RE10 entstehen deutlich bessere Anschlüsse in bzw. aus Richtung Greifswald, Züssow und Usedom sowie Pasewalk.

    Die RE1 Rostock – Schwerin – Hamburg bekommt neue Fahrzeiten. Alle Züge der RE1 halten künftig in Holthusen. In Kirch Jesar und Zachun können die Züge der RE1 künftig nicht mehr halten. Bereits jetzt halten dort, angesichts der nur geringen Nachfrage an den beiden Stationen, nur wenige Züge.

    Die Verdichtung des Angebots zwischen Rostock und Bad Kleinen im Früh- und Nachmittagsverkehr übernimmt zukünftig die Linie RE2. Es entstehen zusätzliche Umsteige-verbindungen zwischen Rostock einerseits sowie Lübeck und Schwerin andererseits. Zwischen Bützow und Bad Kleinen ersetzen die Züge der RE2 teilweise die Linie RE4.

    Im ganzen Land profitieren die Fahrgäste von weiteren Angebotsverbesserungen durch die Mobilitätsoffensive:

    Die Linie RB25 zwischen Velgast und Barth wird bis Stralsund verlängert. Stralsund kann dadurch täglich und stündlich umsteigefrei von Barth aus erreicht werden – zwischen Velgast und Stralsund erweitert sich das Fahrtenangebot, durch die Verlängerung der Linie RB25 und die parallele Bedienung durch die Linie RE9, deutlich. Der Haltepunkt Kummerow soll wieder in Betrieb genommen werden. Die Fahrzeit von Barth nach Stralsund wird etwa 35 Minuten betragen.

    Eine Angebotsausweitung auf der Linie RE51 zwischen Neustrelitz, Neubrandenburg und Stralsund an den Wochenenden schafft zusätzliche Reisemöglichkeiten. Damit entsteht nun auch für diese Achse ein täglicher Stundentakt zwischen 7 und 19 Uhr an sieben Tagen in der Woche. Für die saisonal hoch belasteten Züge der Linien RE3 und RE5 zwischen Berlin und der Ostseeküste werden dadurch weitere Reiseoptionen über Neubrandenburg geschaffen.

    Die im April 2024 in Betrieb gegangene Linie RE50 wird die Linie RE5 auch weiterhin täglich zwischen Neustrelitz, Güstrow und Rostock auf den neu etablierten Stundentakt verdichten.

    Auch im Westen des Landes, auf den Strecken des Teilnetzes Westmecklenburg, werden vor allem an den Wochenenden zusätzliche Fahrmöglichkeiten geschaffen. Sowohl auf der Linie RB13 zwischen Rehna, Schwerin und Parchim als auch auf der Linie RB14 zwischen Parchim, Ludwigslust und Hagenow werden die Züge künftig täglich und stündlich rollen. Sobald die Bauarbeiten auf der Strecke Ludwigslust – Parchim abgeschlossen sind, werden sich dort die Fahrzeiten von 31 Minuten auf voraussichtlich 24 Minuten verkürzen.

    Weitere kleinere Angebotsanpassungen sind an vielen Stellen im Land vorgesehen. Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV, betont: „Darüber hinaus gibt es eine Fülle weiterer Veränderungen. Gerade in den frühen Morgen- und späten Abendstunden kann es aber auch vorkommen, dass Fahrgäste ihren gewohnten Zug nicht mehr im Fahrplan finden, weil dieser meist aus betriebstechnischen Gründen nach dieser großen Fahrplanumstellung nicht mehr angeboten werden kann. Die Fahrplanentwürfe bieten die Möglichkeit, sich jetzt schon zu informieren und darauf einzustellen.“

    Die Fahrplanentwürfe aller Linien des SPNV in Mecklenburg-Vorpommern für das kommende Fahrplanjahr (2026), sind bis zum 11. April 2025 auf der Webseite der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (https://www.vmv-mbh.de/fahrplanentwuerfe-2026/ ) einzusehen.

  • Fahrplanwechsel am 14.12.2025

    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

    Dr. Blank: „Wir verbessern das Mobilitätsangebot weiter“

    Schwerin, den 12.12.2025. Am Sonntag, den 14. Dezember 2025, tritt der neue Jahresfahrplan 2026 im Schienenpersonennahverkehr in Kraft. Mecklenburg-Vorpommern verstärkt den Einsatz im Rahmen seiner erfolgreichen Mobilitätsoffensive.

    „Wir verbessern das Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen und Bürger auch im kommenden Jahr. Mit dem Fahrplanwechsel setzen wir weitere wichtige Bausteine unserer Mobilitätsoffensive um. Am 14. Dezember 2025 wird es erstmals eine stündliche Nahverkehrsverbindung zwischen Berlin und Stralsund auf der RE3-Strecke geben“, kündigt Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, an.

    „Trotz der vielen Bauarbeiten auf den Strecken werde das Angebot im Rahmen der Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Jahr auf hohem Niveau stabilisiert und auf einigen Strecken weiter ausgebaut“, so Dr. Blank. Die Zahl der vom Land bei den Eisenbahnunternehmen bestellten „Leistungskilometer“ steigt mit dem neuen Fahrplan auf 19.336.721 km. Das sind rund 1.6 Millionen oder 9% mehr Leistungskilometer als vor der Mobilitätsoffensive im Jahr 2022.

    Im Jahr 2025 hat das Land insgesamt knapp 55 Millionen Euro für die Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern investiert. Im kommenden Jahr sind laut Minister Dr. Blank für das „weiter verbesserte Angebot auf Schiene und Straße“ rund 60 Millionen Euro vorgesehen.

     

    Vergünstigtes Deutschlandticket: Land unterstützt Seniorinnen und Senioren und Auszubildende

    Seniorinnen und Senioren und Auszubildende aus Mecklenburg-Vorpommern profitieren auch 2026 vom durch das Land rabattierten Deutschlandticket. Dafür investiert Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen seiner Mobilitätsoffensive in 2026 erneut rund 15 Millionen Euro. „Wir unterstützen die Mobilität von ‚Jung‘ und ‚Alt‘ weiterhin mit 20 Euro pro Deutschlandticket. Das Deutschlandticket ist ein Erfolgsmodell, das neue Mobilität und Flexibilität ermöglicht. Mit dem vergünstigten Ticket entlasten wir die Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns auch im kommenden Jahr ganz konkret und spürbar.“ Bundesweit beträgt der Preis für das Deutschlandticket ab dem Jahreswechsel 63 Euro pro Monat. Seniorinnen und Senioren und Auszubildende aus Mecklenburg-Vorpommern zahlen 43 Euro monatlich.

    „Auf der Hauptpendlerachse der RE1 und den angrenzenden Strecken gebe es baubedingt leider erst wieder im Mai ein Aufatmen“, so Dr. Blank. Das gleiche gelte für die von der Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin betroffen Abschnitte. „Die Geduld unserer Pendlerinnen und Pendler und aller Bahnreisenden wird arg strapaziert. Die Deutsche Bahn und ihre Tochter DB InfraGo sind weiter aufgefordert, die Auswirkungen der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten.“

    Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH betont für das neue Fahrplanjahr: „Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember ist in Mecklenburg-Vorpommern so umfangreich wie seit vielen Jahren nicht. Auf vielen Strecken verändern sich die Abfahrtszeiten der Züge. Das ist zwar eine Umstellung, aber angesichts der vielen deutschlandweiten Veränderungen unvermeidbar.“

     

    Das Rufbussystem wird weiter ausgebaut

    Dr. Blank: „Mit der Mobilitätsoffensive verbessern wir das Angebot auch dort, wo keine Schienen liegen. Gemeinsam mit den kommunalen Verkehrsunternehmen und Landkreisen bauen wir die neuen Regiobuslinien und das landesweite Rufbussystem weiter aus.“

    Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 starten weitere Regiobuslinien:

    • bus route 54: Hagenow-Zarrentin
    • bus route 58: Ludwigslust – Dömitz
    • bus route 735: Krakow am See – Plau am See – Meyenburg

    Die Linien des Regiobus MV fahren in einer ein- oder zweistündlichen Taktung von früh bis spät, auch am Wochenende und unabhängig von Schul- und Ferientagen. Im Jahr 2026 sollen weitere Linien im Netz folgen.

    Das Land hat den flächendeckenden Ausbau des Rufbussystems in allen Landkreisen vorangetrieben. In den Landkreisen Ludwigslust-Parchim, Nordwestmecklenburg, Rostock und der Mecklenburgische Seenplatte ist es flächendeckend umgesetzt. In den Landkreisen Vorpommern-Rügen (aktuell rund 80%) und Vorpommern-Greifswald (rund 55%) wird weiter an einer vollständigen Flächenabdeckung gearbeitet. Der Festlandteil des Landkreises Vorpommern-Rügen ist vollständig mit dem Rufbus MV abgedeckt, auf der Insel Rügen wird das System 2026 weiterhin ausgebaut. Auch auf der Insel Usedom wird der Rufbus MV seinen Betrieb aufnehmen.

     

    Neuigkeiten auf den Strecken im Land Westmecklenburg

    Die beliebte Nahverkehrslinie RE1 Rostock – Hamburg nimmt nach Abschluss der Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin ab dem 1. Mai 2026 wieder den Regelbetrieb auf. Die Züge erhalten veränderte Fahrzeiten. Alle Züge der RE1 halten künftig in Holthusen. Die Stationen Zachun und Kirch Jesar hingegen können nicht mehr bedient werden.

    Die mit Beginn der Bauarbeiten am Hochleistungskorridor unterbrochenen Bauarbeiten zwischen Bad Kleinen und Grevesmühlen werden wieder aufgenommen, dieser Streckenabschnitt wird von der Deutschen Bahn erneut voll gesperrt. Für die RE4 Lübeck – Ueckermünde / Stettin wird Schienenersatzverkehr zwischen Bad Kleinen und Grevesmühlen eingerichtet. Zugunsten des ausgeweiteten Angebotes der Linie RB28 ist künftig öfter als gewohnt ein Umstieg in Bützow erforderlich. Die Züge erhalten veränderte Fahrzeiten.

    Die mit Beginn der Bauarbeiten am Hochleistungskorridor Hamburg-Berlin eingeführte Linie RB28 Rostock – Schwerin wird als Linie RB28 Rostock – Bad Kleinen fortgeführt, die Züge erhalten einen zusätzlichen Halt in Ventschow. Statt bislang zwei Fahrtenpaare werden künftig vier Fahrtenpaare je Tag angeboten. In Bad Kleinen besteht Anschluss zur RB18 von und nach Schwerin. RE1, RB28 und RB18 bieten damit in der Hauptverkehrszeit ein stündliches Nahverkehrsangebot zwischen den beiden größten Städten des Landes.

    Der Nahverkehr zwischen Wismar, Schwerin und Ludwigslust sowie weiter nach Berlin wird in der Linie RE8 Wismar – Berlin zusammengefasst, die Linienbezeichnung RB17 entfällt. Das bis zu Beginn der Bauarbeiten am Hochleistungskorridor gewohnte Angebot wird wieder aufgenommen, allerdings kommt es zu veränderten Fahrzeiten der Züge. Die Anzahl der Fernverkehrsanschlüsse in Ludwigslust von und zu den ICE in und aus Richtung Berlin erhöht sich spürbar. Die Region Westmecklenburg wird damit besser als je zuvor an das überregionale Fernverkehrsnetz angebunden.

    Auf den Linien RB13 Rehna – Parchim and RB14 Parchim – Hagenow wird das Angebot an den Wochenenden ausgeweitet. Die Züge fahren auf beiden Linien auch am Wochenende künftig stündlich. Auch auf diesen beiden Linien kommt es zu veränderten Fahrzeiten der Züge.

     

    Mittleres Mecklenburg / Rostock

    Die beliebte Nahverkehrslinie RE1 Rostock – Hamburg nimmt nach Abschluss der Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin ab dem 1. Mai 2026 wieder den Regelbetrieb auf. Die Züge erhalten veränderte Fahrzeiten. Zwischen Rostock und Bad Kleinen wird das Angebot der Linie RB28 Rostock – Bad Kleinen auf vier Züge je Richtung und Tag ausgeweitet. Für die Stationen Bützow, Blankenberg, Ventschow und Bad Kleinen verbessert sich die Anbindung an Rostock damit deutlich.

    Die Züge der Linie RE4 Lübeck – Ueckermünde / Stettin beginnen und enden künftig öfter in Bützow. In bzw. aus Richtung Lübeck und Schwerin muss dann in Bützow umgestiegen werden. Vorläufig bleiben jedoch einige umsteigefreie Verbindungen erhalten. Es kommt zu veränderten Fahrzeiten der Züge.

    Das Angebot auf der Strecke Rostock – Stralsund wird völlig neu strukturiert. Fernverkehr und Nahverkehr werden besser aufeinander abgestimmt, dadurch kommt es zu veränderten Fahrzeiten. Die Züge der Linie RE9 Rostock – Stralsund – Sassnitz / Binz werden nach Abschluss der Generalsanierung abwechselnd mit den ICE der Deutschen Bahn verkehren. Bis Anfang Mai wird das Angebot jedoch noch einige Lücken aufweisen. Ab Mai 2025 werden Rostock, Ribnitz-Damgarten und Stralsund erstmals seit etwa zwanzig Jahren wieder stündlich miteinander verbunden sein. Auch im Jahresfahrplan 2026 werden die ICE zwischen Rostock und Stralsund mit Nahverkehrstickets wie dem Deutschlandticket benutzt werden können.

    Die bislang von der DB Regio AG betriebene Linie RE50 Rostock – Neustrelitz wechselt zur ODEG. Hintergrund hierfür sind die umfangreichen Veränderungen auf der Achse Stralsund – Berlin.

     

    Mecklenburgische Seenplatte

    In der Region rund um Neubrandenburg, Neustrelitz und Waren wird es nur wenige Veränderungen geben. Auf der RB15 Waren – Inselstadt Malchow kommt es zu veränderten Fahrzeiten der Züge. Am Wochenende fahren mehr Züge als bisher. Die Fahrpreise auf der RB15, aber auch auf der RB16 Neustrelitz – Mirow werden sich abseits der Pauschalangebote wie Deutschlandticket oder Mecklenburg-Vorpommern-Ticket stärker erhöhen als auf den anderen Strecken im Land. Ursache hierfür ist, dass die dort bislang verkauften günstigeren so genannten Haustarife nicht mehr angeboten werden. Der Anstieg der Fahrpreise auf diesen beiden Strecken bis auf das Niveau des Deutschlandtarifes wird jedoch in kleinen Schritten über mehrere Jahre gestreckt.

    Die bislang von der DB Regio AG betriebene Linie RE50 Rostock – Neustrelitz wechselt zur ODEG. Hintergrund hierfür sind die umfangreichen Veränderungen auf der Achse Stralsund – Berlin. Die Anschlüsse in Neustrelitz bleiben wie gewohnt erhalten.

    Der Saisonverkehr RB15/19 Parchim – Plau – Malchow auf der Mecklenburgischen Südbahn zwischen Waren bzw. Parchim und Plau am See wird auch im Jahresfahrplan 2026 fortgeführt. Wie in den vergangenen Jahren wird während der Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern die Linie RB15 Waren – Inselstadt Malchow montags bis freitags von Malchow bis Alt Schwerin verlängert.

     

    Vorpommern

    Das Angebot auf der Achse Stralsund – Pasewalk – Berlin wird massiv verbessert. Die bislang von der ODEG betriebene zweistündliche RE10 Stralsund – Pasewalk wechselt zur DB Regio und wird als RE30 Stralsund – Angermünde über Pasewalk hinaus bis Angermünde verlängert. In Angermünde besteht ein schneller Anschluss von und nach Berlin. Im Wechsel mit der weiterhin zweistündlich fahrenden RE3 Stralsund – Berlin besteht erstmals ein stündliches Nahverkehrsangebot zwischen Stralsund, Pasewalk und Berlin. Vor allem in der Sommersaison bedeutet das eine deutliche Entlastung.

    Das Angebot auf der Strecke Rostock – Stralsund wird völlig neu strukturiert. Fernverkehr und Nahverkehr werden besser aufeinander abgestimmt, dadurch kommt es zu veränderten Fahrzeiten. Die Züge der Linie RE9 Rostock – Stralsund – Sassnitz / Binz werden künftig abwechselnd mit den ICE der Deutschen Bahn verkehren. Rostock, Ribnitz-Damgarten und Stralsund sind erstmals seit fast zwanzig Jahren wieder stündlich miteinander verbunden. Auch die ICE sind ab Fahrplanwechsel in den Taktknoten Stralsund eingebunden. Für Fahrgäste aus Greifswald, die in Richtung Hamburg ab Stralsund den Fernverkehr nutzen wollen, verkürzen sich die Umstiegs- und Reisezeiten. Aufgrund der deutlich besseren Anschlüsse in Stralsund kann die RE7 Greifswald – Stralsund im Jahresfahrplan 2026 entfallen.

    Wie auch in den Vorjahren sollen im Jahresfahrplan 2026 die ICE zwischen Rostock und Stralsund mit Nahverkehrstickets wie dem Deutschlandticket benutzt werden können.

    Beginnend ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wird die bislang zwischen Velgast und Barth pendelnde RB25 stündlich über Velgast hinaus bis Stralsund verlängert. Es entsteht erstmals eine stündliche umsteigefreie Verbindung zwischen Barth und Stralsund. In diesem Zusammenhang können aus technischen Gründen die Züge der RB25 Stralsund – Barth nicht mehr an den Stationen Saatel und Kenz halten. Der bislang nicht bediente Halt Kummerow wird mit dem Fahrplanwechsel hingegen wieder stündlich angefahren.

    Auf der Strecke von Bergen auf Rügen nach Sassnitz, zum Fährhafen Mukran Port, können Reisende in der Sommersai-son 2026 zwischen Mai und Oktober ähnlich wie im Sommer 2025 wieder mit der RE27 Bergen – Fährhafen Mukran Port direkt die Schiffe der „Bornholmslinjen“ nach Bornholm erreichen.

    Das Insel & Mee(h)r-Ticket galt bisher als Tageskarte für Fahrten zwischen Stralsund Hbf und der Insel Usedom im SPNV. Zusätzlich konnten auch die Linienbusse auf der Insel Usedom genutzt werden. Die Etablierung des Deutschland-Tickets und anderer touristischer Angebote, wie der Gästekarte mit ÖPNV-Fahrberechtigung auf der Insel Usedom, führten zu einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen. Daher wird dieses Tarifangebot eingestellt.

     

    Weiterhin Sperrungen zwischen Hamburg-Berlin aufgrund der Generalsanierung

    Bis Mai 2026 halten die Bauarbeiten der DB InfraGO im Rahmen der Generalsanierung an. Während dieser Zeit ist die Strecke zwischen Hamburg und Berlin für den Zugverkehr gesperrt. Angrenzende Strecken – in Mecklenburg-Vorpommern von Hagenow Land nach Hagenow Stadt bzw. Schwerin Süd sowie die Strecken von Ludwigslust nach Parchim bzw. Schwerin Süd – sind ebenfalls betroffen. Die Strecke von Ludwigslust nach Parchim bleibt voraussichtlich noch einige Wochen länger gesperrt, da die Bauarbeiten zur Anhebung der auf der Strecke möglichen Geschwindigkeit noch nicht abgeschlossen sein werden.

     

    Die DB InfraGO plant auf folgenden Strecken des Landes 2026 Vollsperrungen

    • Schwerin-Holthusen vom 19.03.26 – 24.03.2026
    • Holthusen- Hagenow Land vom 01.08.25 – 30.04.2026
    • Bereich Sassnitz vom 07.08.26 – 11.10.26
    • Ribnitz-Damgarten Ost – Rostock-Riekdahl vom 31.01.26 – 30.04.26
    • Grevesmühlen – Bad Kleinen vom 01.05.26 – 12.12.26
    • Neustrelitz – Waren (Müritz) vom 30.10.26 – 12.12.26
    • Mölln (Meckl) – Neubrandenburg vom 31.08.26 – 17.10.26
    • Ludwigslust – Neustadt-Glewe vom 01.05.26 – 13.06.26

     

    Die Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“

    Die landesweite Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ für Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigt alle Änderungen des neuen Fahrplans. Die kostenlose App des Landes enthält alle Fahrplandaten des ÖPNV in M-V und steht für Android and iOS zur Verfügung (www.fahrplanauskunft-mv.de).

    Weitere Infos zu DB-Bauprojekten und Fahrplaneinschränkungen finden Sie hier:

    https://hamburg-berlin.deutschebahn.com/home.html

    Strecken.info: Übersichtskarte aller Baumaßnahmen in den nächsten 12 Wochen https://strecken-info-beta.de/

    Bauinfo-Portal: Weiterführende Informationen zu Großprojekten https:/bauprojekte.deutschebahn.com

  • Festival AIRBEAT ONE: Am 12. und 13. Juli 2025 werden einzelne Teilabschnitte der Linie RB14 mit Busverkehr ersetzt

    Eilmeldung – Fahrplanabweichung der ODEG – Airbeat One

    Sehr geehrte Fahrgäste,

    am 12. Juli 2025 und 13. Juli 2025, zwischen 07:30 Uhr und 23:00 Uhr, fahren einzelne Züge der Linie RB14 zwischen Parchim ◂▸ Hagenow Stadt anlässlich des Festivals „AIRBEAT ONE“ mit einer höheren Kapazität (Doppeltraktion).
    Einige Züge der Linie RB14 verkehren mit nur einem Wagen und werden zusätzlich mit einem Bus verstärkt.
    Die Fahrzeiten für den Bus finden Sie in der untenstehenden Tabelle.
    Bitte beachten Sie, dass es dennoch zu einer erhöhten Auslastung der Züge kommen kann.

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Fahrplan der ODEG. Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder können mit dem Ersatzverkehr nur eingeschränkt befördert werden. Bei wenig Platz haben Rollstühle und Kinderwagen Vorrang.

    Ein Anspruch auf Mitnahme eines Fahrrades besteht nicht.
    Züge, die nicht aufgeführt sind, verkehren planmäßig.

    Die ODEG steht Ihnen für weitere Auskünfte gern zur Verfügung.


    Timetable

  • Großer Schritt für Mobilität im Landkreis: VG-Card gilt ab 1. September in Nahverkehrszügen

    Gemeinsame Pressmitteilung des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH

    Vorpommern-Greifswald District. Gute Nachrichten für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis: In enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG), der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) sowie der Deutschlandtarifverbund GmbH (DTVG) hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald den Kooperationsvertrag zum Einbezug der Nahverkehrszüge in die VG-Card geschlossen. Auf Grundlage des Kreistagsbeschlusses vom 7. Juli 2025 können ab 1. September 2025 alle Inhaberinnen und Inhaber einer VG-Card die Nahverkehrszüge im gesamten Kreisgebiet kostenfrei nutzen:

    RE 3 (DB Regio AG): Greifswald -Pasewalk
    RE 4 (DB Regio AG): Strasburg (Uckermark) – Pasewalk – Ueckermünde Stadthafen/Grambow
    RB 23 (DB Regio AG): Züssow – Zinnowitz – Ahlbeck Grenze – Świnoujście Centrum
    RB 24 (DB Regio AG): Zinnowitz – Peenemünde
    RE 10 (ODEG): Greifswald – Pasewalk

    Landrat Michael Sack: „Der Landkreis geht einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und sozial gerechten Mobilität. Nunmehr können alle Schülerinnen und Schüler auch die Nahverkehrszüge mit der VG-Card nutzen. Damit schaffen wir für sie neue Möglichkeiten: Mehr Mobilität, mehr Selbstständigkeit, mehr Teilhabe – und damit ganz neue Freiräume. Ich danke allen Projektpartnern für das konstruktive Engagement.“

    Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern: „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Eisenbahnverkehrsunternehmen, dem Landkreis und der VMV konnte die Erweiterung des Geltungsbereiches der VG-Card vertraglich abgestimmt werden. So werden jüngere Generationen an den Schienenpersonennahverkehr herangeführt. Im Ergebnis erhoffen wir uns die Schülerinnen und Schüler für den ÖPNV begeistern und deren Mobilität auf Schul- und Freizeitwegen mitgestalten zu können.“

    Die VG-Card ermöglicht an 365 Tagen im Jahr eine moderne und zuverlässige Mobilität, auch in der Freizeit. Im gesamten Landkreis sind derzeit etwa 14.250 VG-Cards im Umlauf. Seit Einführung im Februar 2024 wurden rund 5.250 VG-Cards neu ausgegeben. Die Nachfrage zeigt weiterhin eine steigende Tendenz.

  • Grundsteinlegung für den Technik- und Bedienstandort Rostock: Digitalisierungsprojekt in Mecklenburg-Vorpommern
    DB Pressemitteilung

    Rostock, 26. März 2025 mit der feierlichen Grundsteinlegung für den neuen Technik- und Bedienstandort (TSO/BSO) Rostock gibt die Deutsche Bahn den Startschuss für ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt in Mecklenburg-Vorpommern. Der Neubau ist ein bedeutender Meilenstein in der
    Modernisierung und Digitalisierung der Schieneninfrastruktur in der Region.

    „Mit dem Technikstandort setzen wir die Digitalisierungsstrategie der Bahn konsequent um und treiben
    eine Reihe von Innovation voran, u. a. zur Abwehr von Cyberangriffen. Damit sind wir Vorreiter in
    Europa“, so Patrick Steinebach, CTO der DB InfraGO AG.     

    „Modernste Technologie für ein zukunftsweisendes Verkehrsmittel an einem traditionsreichen Standort:
    Mit der Umsetzung des Technik- und Bedienstandorts Rostock bleibt Mecklenburg-Vorpommern
    Vorreiter in der Digitalisierung der Schieneninfrastruktur in Deutschland. Diese Investitionen in einen
    zuverlässigen Bahnverkehr stärken die Mobilitätsoffensive – zum Wohl unserer Fahrgäste,“ so Daniel
    Bischof, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.

    Der neue TSO/BSO umfasst hochverfügbare Energieversorgungssysteme, innovative Klimatechnik und
    fortschrittliche Leit- und Sicherungstechnik. Ergänzt wird das Projekt durch eine umfassende
    Modernisierung der Telekommunikationsinfrastruktur. Somit schafft der neue Standort langfristig eine
    stabile Grundlage für eine effiziente Fahrplangestaltung und eine hohe Qualität in der
    Betriebsabwicklung. Durch die neuen Räumlichkeiten entstehen moderne Arbeitsplätze für unsere
    technischen Mitarbeitenden und Zugverkehrssteurer:innen.

    Das Projekt spielt eine zentrale Rolle für die Sicherung eines stabilen Bahnverkehrs in Mecklenburg-
    Vorpommern. Die Anlage wird künftig die Steuerung der Betriebsstellen im Netz Rostock sowie
    Abschnitte der Ausbaustrecke Lübeck – Bad Kleinen übernehmen. Ziel ist es, eine optimierte
    Betriebsführung für S-Bahn-, Nah-, Fern- und Güterverkehr sicherzustellen.

    „Wir bauen in Mecklenburg-Vorpommern für mehr Verlässlichkeit auf der Schiene: für die Menschen, für
    die Wirtschaft, für das Klima. Mit dem neuen TSO/BSO schaffen wir nicht nur eine moderne,
    digitalisierte Leitstelle, sondern auch die Basis für einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Bahnverkehr
    in Mecklenburg-Vorpommern“ so Maik Reckling, Leiter Technik Projekte Warnemünde/
    Streckenertüchtigung Berlin-Rostock, DB InfraGO AG.

    Das Projekt befindet sich seit November 2024 im Bau. Die Grundsteinlegung erfolgt am 26. März 2025. Ab Juli 2026 soll der Einzug, der ersten Stellbereiche möglich sein Es ist geplant, den Standort im Mai 2028 dann vollständig in Betrieb zu nehmen.

    Der Neubau des TSO/BSO Rostock zeigt exemplarisch, wie die Digitalisierung die Schieneninfrastruktur
    in Deutschland transformiert. Mecklenburg-Vorpommern profitiert von einem leistungsfähigen
    Betriebssteuerungssystem und ist Vorreiter beim Einsatz dieser modernen digitalen Technologien.

    Die Deutsche Bahn setzt mit diesem Projekt einen weiteren wichtigen Impuls für die Verkehrswende
    und die Zukunftssicherheit der Schieneninfrastruktur. Mecklenburg-Vorpommern erhält damit einen
    hochmoderne Technik- und Betriebsstandort, welcher nicht nur den aktuellen Anforderungen
    entspricht, sondern auch auf künftige Herausforderungen vorbereitet ist.

Akkordeon

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Text auf Bild Variante 1

Strecke

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TEXT AUF BILD VARIANTE 2

Infobox

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