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Regiobus MV

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FAQ (Query)

  • Landespressekonferenz zu 1000 Tagen Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern

    Presseeinladung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

    Der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Dr. Wolfgang Blank informiert auf der in der Landespressekonferenz zum Thema: 
    „1.000 Tage Mobilitätsoffensive M-V“

     

    Wann: 27.01.2026, um 13 Uhr

    Wo: Schwerin, Schloss

     

     
  • Ludwigslust-Parchim: Regiobuslinie 54 erweitert Verkehrsangebot

    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

    Zarrentin, 17. Dezember 2025, Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute in Zarrentin am Schaalsee die Regiobuslinie 54 der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP) in das Regiobusnetz in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen. Das Angebot der von Hagenow über Wittenburg bis nach Zarrentin verkehrenden Linie wird seit dem 14. Dezember 2025 mit zusätzlichen Fahrten gestärkt.

    „Drei Jahre nach Inbetriebnahme der ersten Regiobuslinie zeigt der heutige Tag erneut: Unsere Mobilitätsoffensive wirkt. Über das ganze Land verteilt können Bürgerinnen und Bürger Regiobusse nutzen, die unabhängig von Wochentagen und Ferien täglich nach festem Takt verkehren. Damit schaffen wir zeitgemäße, verlässliche und attraktive Verkehrsangebote im gesamten Land – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Sportverein und zum Wochenendausflug“, sagte Minister Dr. Blank.

    Bedeutsam für Anwohner, Pendler und Touristen

    Die Regiobuslinie 54 verbindet das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee in Zarrentin mit dem Alpincenter Hamburg-Wittenburg und endet am Bahnhof Hagenow Land. Dort besteht Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Richtung Schwerin, Ludwigslust oder Hamburg.

    „Der Öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Ludwigslust-Parchim gewinnt mit der neuen Regiobuslinie weiter an Attraktivität. Durch die gute Taktung profitieren Einheimische und Touristen gleichermaßen. Durch den Anschluss an bereits bestehende Mobilitätsangebote sind weiterführende Verkehrsmittel und unsere Mittelzentren jetzt auch vom westlichen Teil des Landkreises noch besser zu erreichen“, sagt Landrat Stefan Sternberg.

    Mit der neuen Regiobuslinie erhält die Stadt Wittenburg eine zusätzliche Haltestelle direkt am Alpincenter. „Die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH bindet damit die gastronomischen und Wintersportangebote für Touristen sowie Einwohnerinnen und Einwohner noch komfortabler in das Netz des öffentlichen Nahverkehrs ein“, sagt VLP-Geschäftsführer Stefan Lösel.

    Die Regiobuslinie 54 verkehrt im Zweistundentakt und kann werktags zwischen 5 und 22 Uhr sowie am Wochenende zwischen 8 und 20 Uhr genutzt werden. „Aufgestockt wird das Fahrplanangebot mit dem vom Land geförderten Rufbussystem“, so Carsten Werfel, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV), „Zweistündlich fährt der Regiobus, und in der Zwischenstunde steht bei Bedarf der Rufbus MV der VLP zur Verfügung“.

    Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit unterstützt das Vorhaben über die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern aus Regionalisierungsmitteln. Für die gesamte Regiobuslinie 54 Hagenow – Wittenburg – Zarrentin werden dem Landkreis im Jahr 2026 gemäß der Taktbus-Richtlinie (TaktbusÖPNVRL) Fördermittel in Höhe von voraussichtlich rund 380.000 Euro bereitgestellt. Gefördert werden im Jahr 2026 Fahrten des Regiobus MV mit 2,13 Euro pro Kilometer.

    Den Fahrplan für die Regiobuslinie 54 finden Sie hier.

    Nach dem erfolgreichen Start von drei Regiobuslinien im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Oktober wächst das Regiobusnetz zum Fahrplanwechsel in diesem Jahr nicht nur um eine weitere Linie, sondern gleich um drei Linien. Ebenfalls zum 14.12.2025 werden die VLP-Linien

    • 58 Ludwigslust – Dömitz und
    • 735 Krakow am See – Meyenburg

    zum Regiobus MV aufgewertet. Die Linie 735 bietet in Krakow am See einen regelmäßigen Anschluss zur Regiobuslinie 250 Güstrow – Krakow am See.

    Auch in den kommenden Jahren sollen weitere Regiobuslinien im Land folgen. Zu den nachfolgenden Verbindungen befindet sich das Land derzeit in Abstimmungen mit den kommunalen Partnern:

    • 58 Dömitz – Dannenberg
    • 77 Parchim – Plau – Malchow
    • 175 Blankenberg – Sternberg
    • 515 Boizenburg – Lauenburg
    • 138 Greifswald – Lubmin – Wolgast
    • Ribnitz-Damgarten – Marlow
    • Friedland – Anklam – Heringsdorf
    • Dargun – Demmin – Loitz – Greifswald
    • Neubrandenburg – Greifswald

    „Unser Ziel ist ein flächendeckendes Busangebot, auf das sich die Menschen im Alltag verlassen können. Der Ausbau des Regiobusnetzes ist dabei kein Einzelprojekt, sondern Teil einer langfristigen Planung. Gemeinsam mit den kommunalen Partnern arbeiten wir bereits heute an weiteren Linien, um Stadt und Land dauerhaft besser miteinander zu verbinden. Damit unterstützen wir gleichwertige Lebensverhältnisse in unserem Land“, betonte Minister Dr. Blank.

    Die Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“

    Die landesweite Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ berücksichtigt alle Änderungen des neuen Fahrplans. Die kostenlose App des Landes enthält deutschlandweite Fahrplandaten des ÖPNV in M-V und steht für Android und iOS zur Verfügung (www.fahrplanauskunft-mv.de).

    Hintergrund

    Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt im Rahmen seiner Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern finanzielle Zuwendungen in Höhe von rund 25 Mio. Euro jährlich für den Aufbau, die Vorhaltung und den Betrieb kommunaler Regio- und Rufbussysteme als Bestandteil des landesweiten „Busnetz MV“ unter Beachtung von festgelegten Qualitätskriterien.

  • Ludwigslust: Staatssekretärin Jesse informiert sich über Stand der Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin

    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

    Ines Jesse: „Die Investitionen in eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur sind richtig und notwendig. Gerade für die Pendlerinnen und Pendler ist es wichtig, dass die Maßnahmen planmäßig und verlässlich abgeschlossen werden.“

    Im Zuge der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin im Zeitraum vom 1. August 2025 bis zum 30. April 2026 werden auch in Mecklenburg-Vorpommern umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, informierte sich heute am Bahnhof Ludwigslust über den aktuellen Stand der Arbeiten vor Ort.

    „Die Modernisierung der Schieneninfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für einen leistungsfähigen und zukunftsfesten Bahnverkehr in Mecklenburg-Vorpommern, von der Menschen und Unternehmen in unserem Land nachhaltig profitieren müssen. Die Investitionen entlang des Hochleistungskorridors Hamburg-Berlin sind daher richtig und notwendig. Gleichzeitig ist entscheidend, dass die Maßnahmen termingerecht abgeschlossen werden, damit insbesondere Pendlerinnen und Pendler sowie Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern verlässlich planen können“, betonte Staatssekretärin Jesse.

    Im Mittelpunkt des Termins standen exemplarisch die Arbeiten im Bereich des Bahnhofs Ludwigslust, darunter Gleise, Weichen, Oberleitungen und Bahnsteigdächer, sowie die Eisenbahnüberführung über den Ludwigsluster Kanal. Die Maßnahmen sind Teil der Generalsanierung des Hochleistungskorridors, mit der die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität des Bahnverkehrs nachhaltig verbessert werden soll. Die Verbindung Hamburg-Berlin zählt zu den wichtigsten Schienenachsen Deutschlands und hat eine herausragende Bedeutung für den Personen- und Güterverkehr in Mecklenburg-Vorpommern.

    „Um die erheblichen Einschränkungen für die Pendlerinnen und Pendler sowie alle Reisenden während der Steckensperrung so gering wie möglich zu halten, stellt das Land für den Ersatzverkehr 25 Millionen Euro bereit“, sagte Staatssekretärin Jesse.

     

  • Meilenstein erreicht: Über 100.000 Deutschland-Tickets im November vom VVW

    Seit Einführung des Deutschland-Tickets am 1. Mai 2023 haben sich die Abonnementzahlen im Verkehrsverbund Warnow (VVW) mehr als verdoppelt. Die hohe Nachfrage nach dem bundesweit attraktiven Angebot verdeutlicht die Beliebtheit des Tickets. Für viele Fahrgäste hat sich der Zugang zum ÖPNV mit dem D-Ticket deutlich erleichtert.

    Im November 2025 fahren nun erstmals insgesamt 100.000 ÖPNV-Nutzende mit Deutschland-Tickets des VVW in der Region Rostock, in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus. Zu der Erreichung dieses Meilensteins und zu einem Ausblick in die Zukunft des D-Tickets hat der VVW am 14.11. zu einer Pressekonferenz im Foyer des Rostocker Rathauses geladen.

    Wolfgang Becker, der ein Deutschland-Ticket Job über seinen Arbeitgeber „Suzlon Energy Ltd. | German Branch“ in Rostock gebucht hat, ist der 100.000. D-Ticket Besitzer im VVW in diesem Monat. Er betont die Attraktivität des Ticketangebots: „Ich nutze das Deutschland-Ticket Job vor allen Dingen auf dem Weg zur Arbeit, um aus dem Landkreis in die Stadt zu pendeln. Dass ich das Ticket über meinen Arbeitgeber vergünstigt erhalte, ist wirklich großartig und hat mir die Entscheidung leicht gemacht das Angebot zu nutzen.“

    Der Geschäftsführer des VVW, Stefan Wiedmer, stellt die Teamleistung der Akteure im Verbund und im Land für die Erreichung des Meilensteins in den Vordergrund: „Der Verkehrsverbund Warnow freut sich für die Fahrgäste, die heute einfach und nachhaltig mit dem Deutschland-Ticket mobil sein können. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten in Stadt und Landkreis Rostock und dem Land Mecklenburg-Vorpommern für den gemeinsamen Erfolg hin zum 100.000. Deutschland-Ticket im VVW.“

    In Kooperation mit den Verkehrsunternehmen im Land vertreibt der VVW erfolgreich das vom Land vergünstigte Deutschland-Ticket für Senioren und Azubis MV und das Deutschland-Ticket für Azubis in MV. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommerns, gibt dazu einen Ausblick: „Wir stärken mit unserer Mobilitätsoffensive die Mobilität für die Menschen im gesamten Land Mecklenburg- Vorpommern – mehr Bahn, mehr Rufbus und neue starke Regiobuslinien! Mit dem Verkauf des 100.000. Deutschland-Tickets im Verbundgebiet des VVW zeigen wir: Attraktive und bezahlbare Mobilität kommt an! Ein Großteil der Tickets sind für Seniorinnen und Senioren sowie Auszubildende. Diese werden wir auch weiterhin mit einem Zuschuss von 20 Euro pro Monat unterstützen.“

    Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock bietet neben einem ermäßigten Deutschland-Ticket Upgrade für Rostocker Schüler und Vorschüler auch ein Deutschland-Ticket Sozial an, das mit einem Rostocker Warnow-Pass und Sozialtarif-Vermerk beantragt werden kann. Als Arbeitgeberin bietet die Stadtverwaltung zudem den Beschäftigten das Deutschland-Ticket Job an.

    „Mit dem 100.000. Deutschland-Ticket des VVW zeigen wir, dass Mobilität für alle möglich ist – sozial, nachhaltig und zukunftsorientiert. Mit unseren Ermäßigungen für Familien, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit geringem Einkommen und Beschäftigte der Stadt sorgen wir dafür, dass Mobilität keine Frage des Geldbeutels ist. So fördern wir nicht nur klimafreundliche Wege, sondern machen Rostock als Stadt und Arbeitgeber noch attraktiver“, so Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

    Auch im Landkreis Rostock ist das Deutschland-Ticket ein stark nachgefragtes
    Ticketangebot. Mit dem KRASS-Deutschland-Ticket bietet der Landkreis Rostock eine attraktive Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler. „100.000 verkaufte Deutschland-Tickets stehen für einen Erfolg, auf den wir als Region gemeinsam stolz sein können. Die enge und verlässliche Partnerschaft im Verkehrsverbund stärkt den ÖPNV – und ein starker Nahverkehr stärkt auch unsere Region und die Stadt Rostock“, macht Sebastian Constien, Landrat des Landkreises Rostock, deutlich.

    Auch verbesserte verkehrliche Angebote haben dazu geführt, dass das Deutschland-Ticket genutzt wird. Sowohl im Landkreis Rostock als auch in der Stadt Rostock sind die Fahrgastzahlen insgesamt gestiegen.

    Yvette Hartmann, Kaufmännische Vorständin der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG)
    ergänzt: „In und um Rostock nutzen immer mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel: Die 100.000 Deutschland-Tickets sind ein Beleg dafür und ein bedeutender Meilenstein für nachhaltige Mobilität. Mit dazu beigetragen hat auch unser sehr gutes Verkehrsangebot. Als RSAG erfüllen wir gerne unsere Aufgabe als Vertriebsdienstleister für den Verkehrsverbund Warnow und das Land Mecklenburg-Vorpommern und wir freuen uns auf das nächste Jahr mit vielen neuen Kunden.“

    Mehr Informationen zum Deutschland-Ticket im VVW gibt es auf  https://www.verkehrsverbund-warnow.de/deutschlandticket.html.

  • Mit dem Zug zur Airbeat nach Neustadt Glewe

    Das Airbeat One-Festival ist ein beliebtes Ziel für Festivalliebhaber aus ganz Deutschland und findet auch in diesem Jahr vom 09. bis 13. Juli 2025 bei Neustadt-Glewe statt.

    Auf Grund der erhöhten Fahrgastzahlen auf der Strecke RB 14 zwischen Parchim und Hagenow hat die VMV zusammen mit der ODEG nach Möglichkeiten zur Angebotsausweitung gesucht. In diesem Jahr konnten zusätzliche Ressourcen geschaffen und Züge mit doppelter Platzkapazität durch die VMV bestellt werden.

    Nach Neustadt-Glewe ist eine bequeme Anreise zum Festival mit Bus und Bahn möglich. Die dort verkehrende Regionalbahn 14 fährt regelmäßig zwischen Hagenow Stadt und Parchim. Vom Bahnhof Neustadt-Glewe bieten die Festival-Betreiber einen kostenlosen Shuttle-Bus zum Festivalgelände an. An den Anreisetagen Mittwoch und Donnerstag werden jeweils drei Fahrten in Doppeltraktion der RB14 angeboten, diese haben in Hagenow Land Anschluss vom RE1 aus Hamburg und in Ludwigslust vom RE8 aus Berlin. Am Samstag werden jeweils fünf Fahrten ab Parchim und ab Hagenow Stadt mit doppelter Platzkapazität verkehren und am Sonntag für den Heimweg morgens bis in den frühen Nachmittag hinein im regulären 2h-Takt zwischen Parchim und Hagenow ebenfalls mit Anschlüssen an den RE1 und RE8. Die genauen Abfahrtszeiten finden Sie in der Fahrplanauskunft „MV fährt gut“ . Wir wünschen allen Festivalgästen ein unbeschwertes Wochenende und eine sichere Rückreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.


    Timetable

  • Mit Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 – RB25 im Stundentakt und verlängert bis Stralsund

    Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 verändert sich das Taktgefüge des Fernverkehrs in Deutschland. Die ICE-Züge zwischen Hamburg, Schwerin, Rostock und Stralsund werden die entsprechenden Eisenbahnknoten in Mecklenburg-Vorpommern dann jeweils zur vollen Stunde bedienen. Der bundesweite Fahrplanwechsel hat daher auch Auswirkungen auf die Fahrpläne des Schienenpersonennahverkehrs in MV, zum Beispiel auf das Nahverkehrsangebot zwischen Barth, Velgast und Stralsund.

    Die bislang nur zwischen Barth und Velgast angebotene RB25 wird im Rahmen der Mobilitätsoffensive des Landes ab dem 14. Dezember 2025 bis Stralsund verlängert. Velgast und Stralsund sind damit erstmals stündlich miteinander verbunden. Die seit 2017 nicht mehr bediente Station Kummerow wird mit dem Fahrplanwechsel künftig wieder angefahren. Die auf Grund des Fahrplanwechsels notwendigen Fahrplanänderungen führen auf der Strecke Rostock – Velgast – Stralsund (RE9/ICE) und Stralsund – Velgast – Barth (RB25) zu folgendem Betriebskonzept für die RB25:

    Die aus Stralsund kommende RB25 wartet in Velgast den Anschluss aus Rostock (ICE oder RE9) ab, fährt nach Barth und von dort sofort wieder zurück nach Velgast. Dort stellt sie den Anschluss nach Rostock her (ICE oder RE9) und fährt weiter nach Stralsund. Für Halte der RB25 an den Stationen Kenz und Saatel steht leider nicht mehr ausreichend Zeit zur Verfügung. Die beiden Stationen wurden in der Vergangenheit nur sehr wenig genutzt. In Kenz stiegen durchschnittlich sieben, in Saatel durchschnittlich drei Fahrgäste ein oder aus.

    Fahrgäste aus Kenz und Saatel können zukünftig die Buslinie 208 der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen nutzen. Gegenwärtig werden mit dem zuständigen Aufgabenträger, dem Landkreis Vorpommern-Rügen, Leistungsanpassungen für diese Linie im Zuge des Wegfalls der Bahnhalt Kenz und Saatel geprüft. Zudem steht ergänzend der täglich verkehrende Rufbus der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (Rufbus-Gebiet 711) im Rahmen des Angebotskonzepts „Rufbus MV“ zur Verfügung.

     

  • Mobilitätsoffensive: Land unterstützt bei Digitalisierung
    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
    Schwerin: Mit neuem digitalem Angebot bequemer unterwegs mit Bus und Bahn

    Schwerin, 26. März 2025 Ab sofort können Fahrgäste im Schweriner Nahverkehr ihre Tickets auch bequem über die App „MV FÄHRT GUT“ buchen. Die Einbindung des Angebots für Bus und Bahn der Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS) in die landesweite Fahrplan-App ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Digitalisierung und Verknüpfung der Tarif- und Vertriebssysteme in Mecklenburg-Vorpommern. In Zukunft sollen im ganzen Land Tickets direkt in der „MV FÄHRT GUT“ App gebucht werden können.

    Bei der Vorstellung der neuen digitalen Funktion im Rahmen eines Pressetermins bei der NVS sagte Ines Jesse, Staatssekretärin für Verkehr, heute in Schwerin: „Gute digitale Angebote machen den ÖPNV attraktiver und sind längst unverzichtbar. Deshalb unterstützen wir im Rahmen unserer Mobilitätsoffensive die Verkehrsunternehmen und die kommunalen Aufgabenträger auch bei der Digitalisierung.“

    Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbh betont: „Als Schaufenster für erste digitalen Vertriebsfunktionen haben wir eine Tarifauskunft in der ‚MV FÄHRT GUT‘ App mit Absprung zur NVS-App umgesetzt und so den einfachen Erwerb von digitalen Fahrscheinen in der Landeshauptstadt Schwerin ermöglicht. Künftig sollen alle landesbedeutsamen Tarifangebote aller Verkehrsunternehmen im Land vereint in der App ‚MV FÄHRT GUT‘ angezeigt werden und buchbar sein. Für die Kundinnen und Kunden vereinfacht das den Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln erheblich.“

    Thomas Schlüter, Geschäftsführer der Nahverkehr Schwerin GmbH unterstreicht: „Insgesamt bietet die Digitalisierung im ÖPNV zahlreiche Chancen, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiv, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Implementierung digitaler Lösungen sind entscheidend, um die Mobilität der Zukunft zu gestalten.“

    Neben dem Aufbau einer zentralen digitalen Auskunfts- und Buchungsapp für den ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Land zudem die Verkehrsunternehmen über die Förderrichtlinie (InvestDigiÖPNVRL M-V) bei Investitionen zum Aufbau digitaler Vertriebs- und Kontrollstrukturen im
    öffentlichen Personennahverkehr. Seit 2023 wurden 2,5 Millionen Euro für die erstmalige Befähigung und Ausrüstung mit digitalen Vertriebs- und Kontrollinfrastrukturen nach einem landeseinheitlichen Standard durch das Land bereitgestellt.

    Die App „MV FÄHRT GUT“

    Die App „MV FÄHRT GUT“ enthält die Fahrplandaten für das ganze Land. Die Fahrplan-App steht kostenlos für Android and iOS zur Verfügung.

  • Molli feiert 30 Jahre!

    Heute lädt die älteste Schmalspurbahn der Ostseeküste zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan zu Ihrem dreißigjährigem Jubiläum nach Kühlungsborn ein. Neben dem Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Dr. Wolfgang Blank sind viele Gäste der Branche eingeladen. Seit 1886 gehört der Molli mit der seltenen Spurweite von 900 mm zum Stadtbild. 365 Tage im Jahr fährt die Bäderbahn mitten durch die Hauptgeschäftsstraße von Bad Doberan, vorbei an der weißen Stadt am Meer – Heiligendamm bis hin zum größten deutschen Ostseebad Kühlungsborn.Die Molli ist mehr als eine Bahn, sie verbindet auf einzigartige Weise Mobilität, Tourismus und Wirtschaft. Jährlich begeistert sie über 585.000 Fahrgäste aus aller Welt und trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere Ostseeküste als attraktives Reiseziel wahrgenommen wird. Die Bahn ist ein lebendiges Denkmal, ein Tourismusmagnet und ein Symbol für Mobilität von früher und heute. Mit der Integration in den öffentlichen Nahverkehr, der barrierefreien Gestaltung und der stetigen Modernisierung der Infrastruktur zeigt die Molli, wie man Tradition bewahren und gleichzeitig zukunftsfähig bleiben kann.

    Ein besonderer Dank gilt heute Michael Mißlitz und seinem Team. Mit Leidenschaft, Fachwissen und unermüdlichem Einsatz sorgen sie seit 2013 täglich dafür, dass die Molli nicht nur fährt, sondern strahlt. Die Schmalspurbahn ist ein lebendiges Denkmal, ein Stück Heimat auf Schienen.

    Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

     

  • Neubrandenburg: Drei neue Regiobuslinien in der Mecklenburgischen Seenplatte
    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und ArbeitMecklenburg-Vorpommern
    Ines Jesse: „Wir stärken den ländlichen Raum. Die neuen Regiobuslinien schaffen verlässliche Mobilität – im Alltag der Menschen vor Ort sowie für Besucherinnen und Besucher“

    Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute in Neubrandenburg den offiziellen Startschuss der drei neuen Regiobuslinien 403 (Malchin – Waren), 500 (Neubrandenburg – Friedland) und 619 (Neustrelitz – Feldberg) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gegeben. Die Linien sind bereits seit dem 6. Oktober 2025 in Betrieb.

    „Unser Mobilitätsoffensive funktioniert! Mit den neuen Regiobuslinien schaffen wir verlässliche und attraktive Angebote für die Menschen in der Region – ob für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Sportverein“, sagte Staatssekretärin Jesse. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Mobilität im ländlichen Raum sicherzustellen und gleichwertige Lebensverhältnisse zu fördern.“

     Das Land unterstützt den Betrieb der drei neuen Linien im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Taktbusverkehren im ÖPNV mit insgesamt rund 323.000 Euro im Haushaltsjahr 2025, konkret:

     *          Linie 403 Malchin – Waren mit rund 107.000 Euro,

    *          Linie 500 Neubrandenburg – Friedland mit rund 90.000 Euro und

    *          Linie 619 Neustrelitz – Feldberg mit rund 126.000 Euro.

    Die Förderung dient dem Ausbau vertakteter Busverkehre im ganzen Land. „Die Regiobuslinien sind ein Erfolgsmodell. Sie tragen maßgeblich zur Attraktivität des ländlichen Raums bei. Einige Linien, wie zum Beispiel die Linie 12 Neubrandenburg – Waren, verzeichnen bereits über 1.000 Fahrgäste pro Tag.

    Mit den Regiobussen erhöhen wir auch die Erreichbarkeit touristischer Ziele und setzen wichtige Impulse für die regionale Entwicklung“, betonte Staatssekretärin Jesse.

    Aufbau des landesweiten Regiobusnetzes

    Seit dem Start der ersten Regiobuslinien im Dezember 2023 verzeichnen die Verkehrsunternehmen eine zunehmend positive Entwicklung bei den Fahrgastzahlen. Für den Aufbau des Regiobusnetzes stellt das Land allein im Jahr 2025 rund 10,3 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den drei neuen Verbindungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte umfasst das Regiobusnetz derzeit 13 Linien. Weitere sind gemeinsam mit den kommunalen Aufgabenträgern in Planung.

    Das landesweite Regiobusnetz ist ein zentraler Bestandteil der Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern der Landesregierung. Es ergänzt den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und schafft Verknüpfungspunkte mit dem landesweiten Rufbussystem.

    Das Land investiert gezielt in eine bedarfsgerechte und bezahlbare Mobilität in allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns. Die jährlichen Kosten der Mobilitätsoffensive belaufen sich auf insgesamt rund 54,5 Millionen Euro. Davon entfallen

    *          rund 22,5 Millionen Euro auf das Busnetz M-V (Rufbusse und Regiobusse),

    *          rund 17 Millionen Euro auf Leistungsausweitungen im Schienenpersonennahverkehr sowie ergänzend

    *          rund 15 Millionen Euro für Ermäßigungen auf das Deutschlandticket für Azubis und

               Seniorinnen und Senioren.

    copyrith: Fotostudio-Pixelperle

  • Neue Gleise für Rasenden Roland und RÜBB
    Staatssekretärin Jesse: Land unterstützt Bahninvestition auf Rügen mit 450.000 Euro

    Putbus, 31. März 2026, seit Generationen begeistert der Rasende Roland Besucher und Einheimische gleichermaßen: Die historische Schmalspurbahn, die mit gemächlichem Tempo durch die malerische Landschaft Rügens dampft, verbindet nicht nur die berühmten Ostseebäder Binz, Sellin, Baabe und Göhren mit der Rosenstadt Putbus und dem Hafen von Lauterbach. Sie steht vor allem für ein einzigartiges Erlebnis, eine Reise in die Vergangenheit, bei der der Charme vergangener Zeiten lebendig wird. Das typische Schnaufen der Dampflok, das sanfte Klappern und der Anblick der dampfenden Lokomotive, die sich durch Wälder und Felder schlängelt, machen jede Fahrt zu einem unvergesslichen Moment.

    Doch hinter dem nostalgischen Flair verbirgt sich auch moderne Infrastrukturarbeit: Um den „Rasenden Roland“ und die regionale Bahnverbindung der RB26 zwischen Bergen, Putbus und Lauterbach Mole langfristig zu sichern, sind regelmäßige Sanierungen und Investitionen notwendig.

    „Mit der Investitionsrichtlinie für den Schienenpersonennahverkehr (InvestSPNVFöRL M-V) fördern wir gezielt Vorhaben, die die Qualität und Attraktivität des Nahverkehrs langfristig sichern Im Rahmen der Mobilitätsoffensive haben wir das Angebot auch auf der Strecke Putbus – Lauterbach Mole zu einem Stundentakt verdichtet.““, erklärte Staatssekretärin Ines Jesse vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern.

    „In der Saison von Mai bis Oktober ergänzen die Züge der Schmalspurbahn Rasender Roland mit ihren Dampflokomotiven das Angebot, indem sie auf dem Dreischienengleis von Lauterbach Mole bis Putbus und dann weiter über Binz nach Göhren fahren und zur touristischen Attraktivität der Insel Rügen beitragen“, betont Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH.

    „Mit der Unterstützung des Landes konnte der letzte der Teil der Strecke von Putbus nach Lauterbach Mole für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden. Wir freuen uns sehr, damit weiterhin einen zuverlässigen und pünktlichen Eisenbahnbetrieb gewährleisten zu können“, so Kay Kreisel, Geschäftsführer der Pressnitztalbahn.

    Nach einer Liegedauer der Holzschwellen von rund 45 Jahren war ein vollumfänglicher Austausch erforderlich, um einen langfristig sicheren Bahnbetrieb zu gewährleisten. Da Dreischienengleise spezielle Anforderungen stellen, wurde bewusst die Verwendung moderner Kunststoffschwellen gewählt, von denen eine deutlich längere Nutzungsdauer gegenüber behandelten Holzschwellen erwartet wird.

    Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert die umfassende Gleiserneuerung zwischen dem Bahnübergang Fürst-Malte-Allee und dem Endhaltepunkt Lauterbach Mole sowie Instandhaltungsarbeiten an der Eisenbahnüberführung bei km 12,240 mit rund 450.000 Euro. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wurde heute vom Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß offiziell an die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (Zweigniederlassung Rügensche BäderBahn) übergeben. Miraß betont: „Die Strecke Putbus – Lauterbach Mole ist ein wichtiger Bestandteil des regionalen Bahnnetzes und zugleich ein Beitrag zur zuverlässigen Mobilität auf der Insel.“

    Insgesamt investiert das Unternehmen rund 600.500 Euro in die Sanierung des Streckenabschnitts der Linie Putbus – Lauterbach Mole. Das Land trägt 75 Prozent der Kosten.

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