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Regiobus MV

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  • Regiobus MV 125 – Verbindung zwischen Bad Doberan und Schwaan im neuen Takt
    Pressemitteilung des Verkehrsunternehmen Regionalbus Rostock (rebus)

    Ab dem 16. Juni 2025 wird die Linie 125 der rebus Regionalbus Rostock GmbH zwischen Bad Doberan, Ziesendorf und Schwaan Teil des landesweiten Regiobus-MV-Netzes. Im Rahmen der Mobilitätsoffensive des Landes Mecklenburg-Vorpommern fährt sie dann täglich im durchgehenden 120-Minuten-Takt, zusätzlich zum bestehenden Schülerverkehr. Die Buslinie verbindet zwei Bahnhöfe direkt miteinander – Bad Doberan und Schwaan – und bietet dabei verlässliche Anschlüsse zur S-Bahn in und aus Richtung Güstrow.
    „Besonders hervorzuheben ist, dass die Linie 125 nun auch an Wochenenden und Feiertagen im regelmäßigen 120-Minuten-Takt verkehrt“, betonte rebus- Geschäftsführer Thomas Nienkerk. „Dies sorgt für eine spürbare Verbesserung der Mobilität und Flexibilität für Fahrgäste in der Region.“

    Optimale Anschlussmöglichkeiten
    Am ZOB Bad Doberan bestehen weiterhin optimale Anschlussmöglichkeiten an die Linie 119 (Warnemünde/Lütten Klein – Elmenhorst – Bad Doberan) in Richtung Lütten Klein sowie an die Linie 121 (Rostock – Bad Doberan – Kühlungsborn – Rerik) in Richtung Rerik und Rostock. Damit wird ein dichteres Netz für den Nahverkehr in der Region geschaffen – verlässlich, leicht merkbar und unabhängig von Schul- und Ferienzeiten.

    Nachhaltig unterwegs mit Wasserstoff
    Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Klimaschutz. Auf der Linie 125 kommen moderne Wasserstoffbusse zum Einsatz. Diese bieten eine emissionsfreie Alternative zu herkömmlichen Antrieben und tragen zur nachhaltigen Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern bei. Damit wird die Linie nicht nur zu einer praktischen, sondern auch zu einer umweltfreundlichen Ergänzung im Regiobus-MV-Netz.

    Landesweites Regiobusnetz wächst
    Die Regiobuslinie 125 ist die neunte Linie im landesweiten Regiobusnetz MV, das mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2023 gestartet ist. Ziel der Initiative ist es, auch in ländlichen Regionen stabile Busverbindungen mit einheitlichen Qualitätsstandards zu schaffen. Die Linien verkehren täglich, in regelmäßigen Takten, und sind mit dem Bahnverkehr verknüpft.
    Seit März 2024 gehört auch die rebus-Regiobuslinie 270 zwischen Güstrow und Sternberg zum landesweiten Regiobus-MV-Netz. Sie verbindet täglich im 120-Minuten-Takt die Regionen landkreisübergreifend miteinander und ermöglicht in Sternberg einen direkten Anschluss an die Linie 170 in Richtung Schwerin.

    Weitere Informationen unter www.rebus.de and www.vmv-mbh.de/landesnetz/landesweites-busnetz-mv

  • Röbel/Müritz: Successful first year for regional bus line 12
    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
    Ines Jesse: „Mecklenburg-Vorpommern stärkt die Mobilität im ländlichen Raum

    Zum einjährigen Bestehen der Regiobuslinie 12 hat Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, heute in Röbel/Müritz die Bedeutung eines gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs für die Mobilität im ländlichen Raum betont. Die Linie 12 verbindet seit Mai 2024 die Städte Neubrandenburg, Waren (Müritz) und Röbel/Müritz und wird wöchentlich von rund 12.000 Fahrgästen genutzt.

    „Die Regiobuslinie 12 ist ein Erfolgsmodell für die Mobilität im ländlichen Raum. Sie zeigt, dass ein gut getakteter, durchgehender Linienverkehr Menschen überzeugt – sei es im Alltag oder im Tourismus.“, sagte Staatssekretärin Jesse. „Wir gestalten den Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern zukunftsorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig – gemeinsam mit den Landkreisen und Verkehrsunternehmen im Land.“

    Die Linie 12 wurde im Mai 2024 als durchgehende Verbindung aus den zuvor eigenständigen Linien Neubrandenburg – Waren (Müritz) und Röbel – Waren gebildet und wird durch die Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft mbH (MVVG) betrieben. Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit fördert das Angebot über die landeseigene Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) aus Regionalisierungsmitteln. Für das Jahr 2025 stehen dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte voraussichtlich rund 1,3 Millionen Euro Fördermittel gemäß der Förderrichtlinie TaktbusÖPNVRL zur Verfügung. Die Fahrten des Regiobus MV werden mit 2,09 Euro pro Kilometer unterstützt.

    „Die Mobilitätsoffensive MV zeigt greifbare Erfolge: Mit derzeit acht Regiobuslinien in fünf Landkreisen, dem Aufbau eines flächendeckenden Rufbussystems in weiteren Regionen, dem Ausbau digitaler Angebote sowie vergünstigten Deutschlandtickets für Azubis und Seniorinnen und Senioren schaffen wir ein Mobilitätsangebot, das sich an den Bedürfnissen orientiert und auch den Anforderungen eines modernen Landes gerecht wird“, so Jesse.

    Die Regiobuslinie 12 stärkt nicht nur die Alltagsmobilität in der Mecklenburgischen Seenplatte, sondern auch die touristische Anbindung der Region. Gleichzeitig verbessert sie die Anbindung ländlicher Räume – ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort und zur Attraktivität des Standorts.

    „Wir arbeiten kontinuierlich daran, mit dem Landesmobilitätsnetz MV attraktive Reiseketten zu ermöglichen und Bahn, Bus und Rufbus intelligent miteinander zu verknüpfen“, betonte Staatssekretärin Jesse. „Unser Ziel ist eine öffentliche Mobilität, die zuverlässig, nachvollziehbar und für alle zugänglich ist. Sie muss einfach für die Menschen funktionieren.“

  • Rufbus MV „Friedrich“ Testsieger

    Der Rufbus MV „Friedrich“ der Stadtwerke Greifswald hat im Herbst 2024 bei einem Test des ACE (Auto Club Europa) Bestnoten erhalten. Mit 14 von 15 möglichen Punkten teilt er sich den ersten Platz unter 33 bundesweit getesteten On-Demand-Angeboten und beweist damit, dass moderne Mobilitätskonzepte auch abseits großer Ballungsräume zuverlässig funktionieren.

    Flexibel und barrierefrei verfügbar, das ist das Besondere am Rufbus MV „Friedrich“ – Er holt Fahrgäste flexibel von einer der 250 virtuellen Haltestelle ab und setzt sie an ihrem Wunschziel ab – ganz ohne starren Fahrplan. Damit bietet er eine echte Alternative für alle, die in Randzeiten oder in weniger gut angebundenen Gebieten mobil bleiben wollen und ist die ideale Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs in Greifswald. Die Buchung ist einfach und bequem per App und auch telefonisch möglich. Der Rufbus MV „Friedrich“ ist ins reguläre Tarifsystem integriert. Nutzerinnen und Nutzer können ihn mit einem Einzelfahrschein oder dem Deutschlandticket nutzen, ohne zusätzliche Kosten befürchten zu müssen.

    Nicht nur der Rufbus MV „Friedrich“ konnte überzeugen. Auch der VVR-Surfer als Teil des Rufbus MV aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen erzielte im ACE-Test hervorragende Ergebnisse. Der Rufbus MV zeigt, wie durchdachte Fahrangebote den öffentlichen Nahverkehr bereichern und den Alltag der Menschen erleichtern können.

  • Save the Date: Aktionstag Schiene

    Am Freitag, den 29. Mai 2026 laden die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, die DB Regio AG, Region Nordost und die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH gemeinsam mit weiteren Partner:innen zum „Aktionstag Schiene“ in den Bahnhof der Hansestadt Stralsund ein.

    Zum Auftakt der Veranstaltung setzen wir mit Impulsen aus der Eisenbahnbranche und der Verkehrspolitik ein gemeinsames Zeichen für die Zukunft des Schienenverkehrs in der Region.

    Anschließend lädt der Aktionstag Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Stralsund sowie Reisende dazu ein, Verkehrsunternehmen aus der Region persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

    Freuen Sie sich auf eine Veranstaltung mit einem vielfältigen Programm mit besonderen Highlights und interessanten Einblicken in die Welt der Eisenbahn.

    Bitte merken Sie sich den Termin schon jetzt vor:

    Datum: Freitag, 29. Mai 2026
    Uhrzeit: 11:00 bis 17:30 Uhr
    Ort: Stralsund Hbf, Tribseer Damm 75, 18437 Stralsund

    Seien Sie dabei!

  • Fast and convenient ferry connections to Denmark

    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

    Dr. Wolfgang Blank: „Nachhaltige Verkehrsangebote stärken den Tourismus und die regionale Entwicklung in MV“

    In der Sommersaison 2025 wird die erfolgreiche Zuganbindung an den Fährhafen Mukran auf Rügen fortgesetzt. Vom 24. Mai bis zum 18. Oktober ermöglicht erneut ein erweitertes Fahrplanangebot eine direkte Verbindung zur Fähre nach Bornholm. Die Hanseatische Eisenbahn GmbH (HANS) erhielt am 9. April nach Abschluss des Vergabeverfahrens erneut den Zuschlag – erstmals mit einer Laufzeit von drei Jahren (2025 – 2027).

    Das Land Mecklenburg-Vorpommern sichert gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV), dem Mukran Port und der HANS den saisonalen Verkehr. Die Direktverbindung stellt eine umweltfreundliche, staufreie Alternative zur Anreise mit dem Auto dar – insbesondere für Urlauberinnen und Urlauber aus Berlin, Hamburg, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank betont die Bedeutung der Anbindung: „Auch in diesem Sommer können Urlauberinnen und Urlauber wieder bequem und schnell nach Dänemark reisen – dank des erweiterten Zugfahrplans zur Fähre vom 24. Mai bis zum 18. Oktober 2025. Neu ist die Verbindung am Montag. Wie in den Vorjahren verkehren die Züge zudem donnerstags, samstags und sonntags. Damit schaffen wir klimafreundliche Anschlüsse, die sich gut in die Urlaubspläne vieler Menschen einfügen.“

    Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV, hebt die gute Annahme durch die Fahrgäste hervor: „Die positive Resonanz der Fahrgäste vom letzten Jahr ist ein klares Signal, dass Reisende verstärkt auf klimafreundliche Alternativen setzen. Die Zuganbindung der HANS direkt in den Mukran Port in den Sommermonaten ist ein kleiner, aber dennoch wichtiger Bestandteil der Mobilitätsoffensive des Landes und gestaltet den ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern, sowohl für die Bevölkerung als auch für Urlauber noch attraktiver und nachhaltiger. Fahren auch Sie in diesem Jahr mit und nutzen Sie das zusätzliche Verkehrsangebot!“

    Auch Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank sieht in dem Angebot eine zukunftsweisende Maßnahme: „Die steigenden Fahrgastzahlen bestätigen den wachsenden Bedarf an nachhaltigen ÖPNV-Angeboten zu touristischen Zielen. Mit der Mobilitätsoffensive wollen wir mehr Menschen für den Umstieg auf die Bahn gewinnen. Statt im Stau zu stehen, setzen wir auf einen starken Nahverkehr, der dem Klima nützt und die regionale Wirtschaft stärkt.“

    Henry Forster, Geschäftsführer des Mukran Ports, unterstreicht die Bedeutung des Hafens: „Unser Standort verfügt über eine moderne, multimodale Infrastruktur und ist längst zu einer wichtigen Drehscheibe für touristische Verkehre von und nach Deutschland geworden – insbesondere in Richtung Skandinavien. Der erstmals langfristig angelegte mehrjährige Vertrag mit der HANS trägt dem wachsenden Bedarf des Marktes Rechnung und ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung nachhaltiger Mobilität. Gleichzeitig leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur touristischen Erschließung der Region und zur wirtschaftlichen Entwicklung Vorpommerns. Nicht zuletzt schafft die direkte Anbindung auch gute Voraussetzungen für potenziell zukünftige Fährverkehre – etwa in Richtung Schweden – für die der Mukran Port weiterhin eine ideale Ausgangslage bietet.“

    René Haber-Henning, Geschäftsführer HANS, ergänzt: „Dass der Fährhafen-Shuttle im dritten Jahr infolge verkehrt und steigende Fahrgastzahlen vorweisen kann, zeigt, dass für dieses Angebot ein Verkehrsbedürfnis besteht. Uns erfreut, dass die Reisekette mit dem öffentlichen Verkehr funktioniert und von so vielen Reisenden genutzt wird.“

    Weitere Informationen zum Saisonverkehr und den Fahrplan finden Sie hier.

    Alle Fahrplandaten finden Sie in der kostenfreien App „MV FÄHRT GUT“ für Android and iOS.

    Hintergrund
    Mukran Port

    Der Mukran Port auf Rügen erstreckt sich über knapp 430 Hektar und bietet 22 Liegeplätze sowie moderne Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals. Mit seiner maritimen Anbindung an nahezu alle Ostsee-Anrainer und seiner Nähe zu mehreren Windparks spielt der Hafen auch eine wichtige Rolle für die Offshore-Windindustrie.

    Zudem gewinnt der Mukran Port für den internationalen Tourismus eine zunehmende Bedeutung. Als maritimes Einfallstor auf die Insel Rügen empfängt er Gäste aus ganz Europa. Dank direkter Bus- und Bahnverbindungen gelangen Reisende komfortabel zu den touristischen Höhepunkten der Insel.

    Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV)

    Die VMV ist eine landeseigene Gesellschaft, die seit 1995 die Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) koordiniert. Sie unterstützt die Umsetzung verkehrspolitischer Ziele des Landes und arbeitet mit Verkehrsunternehmen und Kommunen an zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten.

    Hanseatische Eisenbahn GmbH (HANS)

    Die HANS betreibt Regionalbahnlinien in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Als regionales Unternehmen engagiert sie sich für den Erhalt von Bahnstrecken, nachhaltige Mobilität und einen engen Kontakt zu den Fahrgästen vor Ort.

    Weitere Informationen auf der Webseite der VMV unter https://www.vmv-mbh.de/landesnetz/saisonverkehr-fahrhafen-sassnitz/

    Anlagen:

  • Schneller unterwegs auf der RB13

    Fahrzeitverkürzungen zwischen Schwerin, Gadebusch und Rehna

    Über viele Jahre hinweg mussten Reisende zwischen Schwerin und Rehna immer wieder teils monatelange Sperrungen der Strecke mit Schienenersatzverkehr erdulden. Während der Sperrungen wurde die Strecke abschnittsweise saniert und für höhere Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h ertüchtigt. Die erhöhte zulässige Geschwindigkeit auf der Strecke ermöglicht jetzt Fahrzeitverkürzungen, die in einen neuen Fahrplan der RB13 eingearbeitet wurden. Reisende zwischen Schwerin und Rehna benötigen nach dem neuen Fahrplan künftig bis zu fünf Minuten weniger für die 34 Kilometer lange Strecke. Der neue Fahrplan ist ab 14. Juli 2025 gültig, es ergeben sich für viele Züge Veränderungen der Abfahrtszeiten um bis zu fünf Minuten. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. Der neue Fahrplan kann here heruntergeladen werden.

     

  • SEV-Konzept auf Rostocker S-Bahn Linien

    Die Stammstrecke der Rostocker S-Bahn ist im Zeitraum vom 07. März 2025, 04:00 Uhr bis zum 21. März 2025, 01:00 wegen Baumaßnahmen der DB InfraGo gesperrt. Zwischen Rostock Hbf und Warnemünde ist kein Zugverkehr möglich. Für die Rostocker S-Bahn wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet, der seit dem 07. März im Einsatz ist.

    Nach einem gemeinsam mit der DB Regio AG, der RSAG und dem Verkehrsverbund Warnow entwickelten Konzept wird der Schienenersatzverkehr als so genannter „Express-SEV“ angeboten. Die Busse des SEV fahren dabei zwischen Rostock Hbf und Warnemünde nur ausgewählte Haltestellen an (Parkstraße, Lütten Klein, Lichtenhagen, Warnemünde Werft). Wird die RSAG nun bestreikt, wie von der Gewerkschaft ver.di für die kommenden Tage angekündigt, können die nicht vom „Express-SEV“ bedienten Stationen der S-Bahn (Holbeinplatz, Bramow, Marienehe, Evershagen) von den Fahrgästen nicht erreicht werden. Angesichts der kurzen Vorlaufzeiten zwischen Streikankündigung und Streikbeginn kann der Schienenersatzverkehr nicht an die mit dem Streik veränderte Situation angepasst werden. Dies betrifft sowohl die Linienführung als „Express-SEV“ als auch die Anzahl der eingesetzten Busse. Die eintretenden Erschwernisse sind leider unvermeidbar. Wir bitten die betroffenen Fahrgäste um Verständnis und Geduld.

    Hintergrund:

    Die Stammstrecke der Rostocker S-Bahn zwischen Rostock Hbf und Warnemünde wurde und wird leider immer wieder von der DB InfraGO AG gesperrt. Die Rostocker S-Bahn kann dann nicht fahren, es wird – jedenfalls zu ausgewählten, nachfragestarken Tageszeiten – ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingesetzt. Grundsätzlich fährt der SEV dabei alle Stationen an, die sonst auch von der S-Bahn angefahren werden. Der SEV ist dadurch deutlich länger unterwegs als die S-Bahn. Fahrgäste, die längere Strecken mit der S-Bahn zurücklegen, weichen daher regelmäßig vor allem auf die Tram 1 und Tram 5 zwischen Hauptbahnhof bzw. Holbeinplatz und Lütten Klein aus.

    Mit der Einführung des Deutschland-Tickets ist die Nachfrage sowohl bei der S-Bahn als auch bei den Bussen und Bahnen der RSAG teils stark angestiegen. Das Ausweichen der Fahrgäste bei Sperrungen der Stammstrecke der Rostocker S-Bahn hat daher seit Mai 2023 immer wieder zur Überlastung der Tram 1 und Tram 5 geführt. Das Angebot der beiden Tram-Linien kann von der RSAG nur begrenzt ausgeweitet werden. Als Reaktion darauf wurde das Konzept des „Express-SEV“ entwickelt.

    Dem Konzept liegt folgende Überlegung zu Grunde:

    • Der SEV wird zwischen Hauptbahnhof und Lütten Klein beschleunigt, er fährt nur die Station Parkstraße an und benutzt Straßen, die möglichst zügiges Vorankommen versprechen.
    • Für die Fahrgäste zwischen Hauptbahnhof und Lütten Klein bietet der SEV damit eine attraktive, zeitgünstige Fahrmöglichkeit.
    • Weniger Fahrgäste weichen auf Tram 1 und Tram 5 aus, die Überlastung dieser Linien wird vermieden oder wenigstens vermindert.
    • Fahrgäste, die andere Stationen der S-Bahn erreichen wollen, können das gut ausgebaute Netz der RSAG nutzen. Ein zusätzlicher Fahrschein wird nicht benötigt, wenn ein für die S-Bahn gültiger Fahrschein zur Verfügung steht.

    Der „Express-SEV“ wurde erstmals während der Sperrung der Stammstrecke vom 24.11.2024  bis zum 08.12.2024 angeboten. Das Ziel, die Überlastung der Straßenbahn zu vermindern, wurde erreicht.

    Ausblick:

    Weitere gravierende Einschränkungen für die Rostocker S-Bahn stehen von Frühjahr bis Herbst dieses Jahres ins Haus. Im Zeitraum vom 29. April 2025 bis zum 29. Oktober 2025 kann wiederum aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO auf der Stammstrecke der S-Bahn zwischen Rostock Hbf und Warnemünde nur ein Halbstundentakt angeboten werden. Es ist vorgesehen, die S-Bahn weit überwiegend in Doppeltraktion zu fahren, so dass je Zug die doppelte Platzkapazität zur Verfügung steht. Die durchgehenden Verbindungen der Linien S2 und S3 zwischen Güstrow über Schwaan (S2) bzw. Laage (S3) und Warnemünde können nicht angeboten werden. Im Rostocker Hauptbahnhof wird während des genannten Zeitraumes generell Umsteigen erforderlich sein. Für den Zeitraum der HanseSail sollen die Bauarbeiten unterbrochen werden, so dass der gewohnte dichte Takt der S-Bahn angeboten werden kann.

  • Spatenstich für Ausbau der Bahnstrecke

    Schneller von Lübeck nach Schwerin

    Bad Kleinen, 13.06.2025 Mit einem Spatenstich hat die Deutsche Bahn (DB) heute mit dem Ausbau der wichtigen Schienenverbindung zwischen Lübeck und Bad Kleinen begonnen. Insgesamt 63 Kilometer Bahnstrecke einschließlich der Bahnhöfe Schönberg und Grieben werden bis 2028 umfassend modernisiert und elektrifiziert.

    Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: „Zukünftig fahren wir zwischen Lübeck und Schwerin durchgängig elektrisch und mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h. Dadurch sind Reisende schneller in Schwerin oder Lübeck. Der Bahnknoten Hamburg wird durch diese attraktive Verbindung entlastet.“

    Dr. Wolfgang Blank – Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus, Arbeit Mecklenburg-Vorpommern: „Der Ausbau der Schienenverbindung zwischen Lübeckund Schwerin ist ein Schlüsselprojekt für den Norden. Es schafft bessere Verbindungen für Menschen und Güter – regional, überregional und international.
    Das stärkt Mecklenburg-Vorpommern als Wirtschaftsstandort und als Teil des europäischen Verkehrsnetzes. Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir einen wichtigen Impuls für die Zukunft unseres Landes.“

    Ein zentrales Element des Projekts ist die neue Verbindungskurve, die Gallentiner Kurve, bei Bad Kleinen. Sie schafft die Voraussetzung für Fahrten zwischen Lübeck und Schwerin, ohne dass Züge in Bad Kleinen wenden und Fahrgäste umsteigen müssen. Den Zickhusener Weg in Gallentin werden die neuen Gleise über eine neue Eisenbahnüberführung sicher kreuzen.

    Der Neubau von zwei digitalen Stellwerken in Bobitz und Gallentin treibt auch die Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern voran. Dadurch werden kürzere Fahrzeiten und eine stabilere Taktung im Nahverkehr erreicht. Für künftig längere Güterzüge werden die Überholgleise in Bobitz und Grevesmühlen verlängert.

    Der Ausbau erfolgt in drei Planfeststellungsabschnitten(PFA):

    – PFA 1: Bad Kleinen–Grevesmühlen/Börzow, mit Verbindungskurve bei Gallentin

    – PFA 2: Grevesmühlen/Börzow–Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern/Schleswig-Holstein und

    – PFA 3: Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern/Schleswig-Holstein – Lübeck.

    Für die Arbeiten im ersten Bauabschnitt ist die Strecke Grevesmühlen–Bad Kleinen

    noch bis 31. Juli 2025 gesperrt.

    Informationen zu den Ersatzfahrplänen erhalten Sie unter: https://www.bahn.de/service/fahrplaene/bauarbeiten

    Weitere zum Bauvorhaben erhalten Sie hier: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/luebeck-schwerin

    Die Ausbaustrecke Lübeck-Schwerin ist ein Projekt für den Deutschlandtakt. Weitere Informationen zum Deutschlandtakt: https://www.deutschlandtakt.de/

    Bildquelle: Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

  • Tag der Schiene bei der RüBB in Putbus – Für Bürgerinnen und Bürger: Werkstattbesichtigung am 19. September 2025

    Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und ArbeitMecklenburg-Vorpommern

    Der „Tag der Schiene“ ist ein jährlicher bundesweiter Aktionstag, um die Vielfalt, Zukunftsorientierung und Klimafreundlichkeit der Schienenbranche sichtbar zu machen. Der Aktionstag wurde 2022 vom Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene und dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr ins Leben gerufen. Im Rahmen der „Europäischen Mobilitätswoche“ wird dabei der Schienenverkehr in den Mittelpunkt gerückt. Vom 19. bis 21. September 2025 finden aus diesem Anlass an vielen Orten in Deutschland Veranstaltungen statt.

    Daniel Bischof, Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern sagte: „Bei uns in MV wollen wir den bundesweiten Tag der Schiene in diesem Jahr gemeinsam mit der Rügenschen BäderBahn, der Mecklenburgische Bäderbahn Molli und der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern begehen und laden auf die größte Insel Deutschlands nach Rügen ein.“

    Die Rügensche BäderBahn (RüBB) stellt die neugebaute Betriebswerkstatt vor. Diese wurde von 2021 bis 2024 erbaut und ist seit Mai 2024 in Nutzung. Am Tag der Schiene können Besucher die offene Werkstatt mit den historischen Lokomotiven und Wagen des „Rasenden Roland“ besichtigen und erleben, wie eine Eisenbahnwerkstatt funktioniert.

    Den Startschuss für die Veranstaltung geben der Geschäftsführer Kay Kreisel der RüBB (PRESS-Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH) und der Abteilungsleiter im zuständigen Ministerium, Daniel Bischof. Vor Ort kann den Mitarbeitern der Werkstatt bei der Arbeit über die Schultern geschaut werden. Es finden Führungen durch die Werkstatt und Erläuterung der Funktionsweise von Dampflokomotiven anhand einer unter Dampf stehenden Lokomotive statt. Weitere Lokomotiven der Pressnitztalbahn (auf Regelspur) sind zur Besichtigung auf dem Werkstatthof ausgestellt.

    Daniel Bischof betont: „Wir laden in die Werkstatthallen der RüBB ein, um sich historische Lokomotiven anzuschauen und die Messestände der Verkehrsunternehmen und der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH zu besuchen. Den Neubau der Werkstatt Putbus und technischer Anlagen, der Innenausstattung und des Gleisbaus hat das Land mit knapp 26 Millionen Euro gefördert.“

    Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern sagte: „Der Tag der Schiene ist eine schöne Tradition. In diesem Jahr sind wir damit auf der Insel Rügen zu Gast. Historische Fahrzeuge in einer modernen Werkstatt: besser kann man nicht zeigen, dass das mehr als 200 Jahre alte Verkehrsmittel Eisenbahn eine sichere Zukunft hat. Feiern Sie gemeinsam mit uns, informieren Sie sich über die Mobilitätsoffensive des Landes und nehmen an den Führungen durch die neue Werkstatt teil.“

    Kay Kreisel, Geschäftsführer der RüBB-Rügensche BäderBahn (PRESS-Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH) sagte: „Die Rügensche BäderBahn stellt unter Beweis, dass attraktiver und verlässlicher ÖPNV sowie die Historie einer dampfbetriebenen Schmalspurbahn sich nicht ausschließen. Unter den neuen Arbeitsbedingungen in der Betriebswerkstatt ist der „Rasende Roland“ fit und gerüstet für die kommenden Jahre. Schauen Sie uns über die Schulter, wie unsere besonderen Fahrzeuge instandgehalten werden und somit in die Zukunft dampfen werden.“

    Michael Mißlitz, Geschäftsführer der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH freut sich über 30 Jahre erfolgreiche Privatisierung: „Mit viel Herzblut und Engagement konnten die beiden Schmalspurbahnen in M-V, der „Rasende Roland“ und der „Molli“, auch mit großer Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in den letzten drei Jahrzehnten liebevoll saniert und zukunftsfähig gemacht werden. Diese beiden technisch-historischen „Leuchttürme“ der Eisenbahn bewahren einerseits lebendige, tagtäglich im Einsatz befindliche Technikgeschichte, andererseits sind beide Schmalspurbahnen verlässlicher Arbeitgeber für über 200 Eisenbahner. Mit Stolz erfüllen beide Bahnen ihren Auftrag der Daseinsfürsorge im SPNV und gestalten so die vielen Emotionen der Fahrgäste bei der stilvollen Reise durch das schöne Mecklenburg sowie die Fahrt auf der Insel Rügen.“

    Die Werkstatt wird ab 11 Uhr ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher öffnen.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei

    Wo?             Werkstatt Putbus (Rügen) Pressnitztalbahn,

    Bahnhofstraße 14, in 18581 Putbus

    Wann?         am 19.09.2025, von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

    Hier können Sie mehr zum Tag der Schiene und weiteren Veranstaltungen erfahren.

    Ansprechpartnerin für die Presse vor Ort:

    Katharina Henkel – VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH – telefonisch erreichbar unter der Rufnummer 0385 5908714

  • VMV beim MV Tag in Greifswald

    Die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH nimmt am MV Tag in Greifswald teil. Gemeinsam mit der DB Regio Nordost und der ODEG wird die VMV auch in diesem Jahr mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein. Den Besuchern und Besucherinnen des Messestandes wird, neben dem Deutschlandticket für Senioren:innen und Azubis des Landes, die Mobilitätsoffensive M-V vorgestellt.

    Das ganze Wochenende wird den Besuchern und Besucherinnen ein umfangreiches  Programm geboten.

    Mehr Infos unter: https://www.mvtag-2025.de/startseite 

    Eckdaten:

    • 300 ausstellende Unternehmen/Organisationen
    • aus 110 Ländern
    • mehr als 40 Vortragsblöcke
    • 10.000 erwartete Besucher:innen
    • 300 Sprecher:innen

    Seien Sie dabei und besuchen Sie uns am Gemeinschaftsstand! 

    Wann?    15. bis 18.06.062025

    Wo?        Halle A1 am Stand A1540

                   Messe und Congress, Messeplatz1, in 20357 Hamburg

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