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Waren(Müritz) ↔ Röbel (Müritz)

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Regiobus MV
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FAQ (Query)
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„Kaiserbahn“ und weitere Strecken: Untersuchungsergebnisse zum Fahrgastpotenzial liegen vor
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit
Ines Jesse: „Das ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zur Kaiserbahn 2.0“
Gibt es ein ausreichend großes Potenzial von Fahrgästen, um stillgelegte Bahnstrecken wie die sogenannte Kaiserbahn zu reaktivieren? Das hat die landeseigene Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit untersuchen lassen. Jetzt liegen die Untersuchungsergebnisse vor.
Für die „Kaiserbahn“ genannte Strecke Hagenow – Zarrentin – Landesgrenze MV/SH (-Ratzeburg) wurde ein Fahrgastaufkommen prognostiziert, das eine Reaktivierung möglich erscheinen lässt. Mit Blick auf die Untersuchungsergebnisse sagt Staatssekretärin Ines Jesse: „Es sieht gut aus, für die Kaiserbahn 2.0. Die Grundvoraussetzung ist gegeben – das Untersuchungsergebnis ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zur Reaktivierung.“ Voraussichtlich bis Mitte des Jahres soll auch die sogenannte standardisierte Bewertung, eine Wirtschaftlichkeitsanalyse nach Kriterien des Bundes, abgeschlossen sein.
Ebenfalls untersucht wurden die Chancen einer Reaktivierung folgender Strecken:
- Neubrandenburg – Friedland
- Greifswald – Lubmin
- Blankenberg – Sternberg – Dabel
- Neustrelitz Hbf – Feldberg
- Stralsund Hbf – Stralsund Ozeaneum
Auf diesen Strecken liegen die zukünftigen Fahrgastzahlen deutlich unterhalb denen der „Kaiserbahn“. Die Strecken Neubrandenburg – Friedland (534 Personen an Werktagen) und Greifswald – Lubmin (369 Personen an Werktagen, aber 522 Personen an Wochenendtagen) liegen dabei in einem Bereich, der für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns tragbar erscheint. Für diese beiden Strecken werden deshalb weiterführende Untersuchungen angestrengt.
Für die anderen Strecken Blankenberg – Sternberg – Dabel, Neustrelitz Hbf – Feldberg und Stralsund Hbf – Stralsund Ozeaneum wurden so niedrige Nachfragewerte ermittelt, dass die Reaktivierung nicht mehr weiterverfolgt werden kann. Hier sollen künftig im Rahmen der Mobilitätsoffensive verstärkt Regiobuslinien zum Einsatz kommen. In Stralsund kann das bestehende Angebot des Stadtbusses genutzt werden.
Zur Frage der Reaktivierung der Mecklenburgischen Südbahn Parchim – Malchow sowie der Strecke Güstrow – Plau – Meyenburg läuft derzeit noch eine gemeinsame Untersuchung mit dem Land Brandenburg. Hier werden erste Ergebnisse im zweiten Quartal dieses Jahres erwartet.
Mit der Untersuchung des Fahrgastpotenzials möglicher Streckenreaktivierungen in Mecklenburg-Vorpommern war im Oktober 2023 die PTV Transport Consult GmbH von der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg Vorpommern mbH beauftragt worden.
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100 Jahre Bahnstrecke Rövershagen – Graal-Müritz
Am 1. Juli 2025 feiert die Bahnstrecke Rövershagen – Graal-Müritz ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt das Ostseeheilbad Graal-Müritz gemeinsam mit der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz, der Deutschen Bahn AG, dem Heimatmuseum sowie weiteren regionalen Partnern zu einer offiziellen Festveranstaltung ein. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Jubiläum mit einer starken Schienenanbindung der Regionen, heute wie damals.
Die Strecke, die seit ihrer Eröffnung im Jahr 1925 in Betrieb ist, hat sich über die Jahrzehnte zu einer wichtigen Lebensader für die Region entwickelt. Sie verbindet das traditionsreiche Seebad mit dem überregionalen Bahnverkehr und hat maßgeblich zur touristischen und wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Noch heute ist sie ein bedeutendes Symbol für Mobilität und regionale Identität.
Anlässlich des Jubiläums erwartet die Gäste ein vielfältiges Festprogramm mit kulturellen Höhepunkten und einem feierlichen Empfang der ankommenden Sonderzüge. Die Veranstaltung würdigt die historische Bedeutung der Bahnverbindung ebenso wie ihre Rolle für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Mobilität im ländlichen Raum.
Die „Zeitreisen“ starten ab Rövershagen um 11:44, 13:44 und 14:46 Uhr – und erreichen Graal-Müritz jeweils nur elf Minuten später.
Steigen Sie ein und erleben Sie Ihre ganz persönliche Zeitreise!
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30-jähriges Jubiläum der VMV
Gemeinsam mit den ehemaligen Geschäftsführern und Mitarbeitern, dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, den Verkehrsunternehmen des Landes, den Aufgabenträgern der Bundesländer, Fahrgastverbänden, den Landkreisen und kreisfreien Städten hat die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern ihr 30-jähriges Firmenjubiläum am 04.12. in Schwerin gefeiert.
Das Jubiläum wurde mit einer Fachtagung verbunden, die einen Blick in die Vergangenheit und die Zukunft des ÖPNV geworfen hat. Am Nachmittag startete die Veranstaltung mit drei Fachvorträgen zur Zukunft des ÖPNV. Im Anschluss vermittelte eine Podiumsdiskussion Einblicke und Hintergründe aus der 30-jährigen Geschichte der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH.
Ein gemeinsames Abendessen mit allen geladenen Gästen und der Aufsichtsratsvorsitzenden der Gesellschaft, Staatssekretärin Ines Jesse, rundete das Programm ab.
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Ab 1. April: Die VVG startet Regiobuslinie mv81 von Anklam nach Heringsdorf
Mit der mv81 von Anklam nach Heringsdorf – heute haben der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß, der Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Michael Sack, der Prokurist der VMV-Verkehrsgesellschaft MV, Martin Karolczak, und VVG-Geschäftsführer Dirk Zabel sowie weitere Gäste in Bansin auf Usedom symbolisch den ersten Regiobus des Landkreises Vorpommern-Greifswald auf die Reise geschickt. Zum 1. April 2026 nimmt die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH (VVG) ihre erste Regiobuslinie in Betrieb. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Linie in diesem Jahr über die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern aus Fördermitteln des Landes in Höhe von ca. 504.000 Euro. Die Zuwendungen im Rahmen der Mobilitätsoffensive des Landes zielen darauf ab, die Angebotsstandards im Interesse der Fahrgäste vor allem im ländlichen Raum zu verbessern.
Die Linie mv81 verbindet Anklam künftig täglich und unabhängig von Schul- und Ferientagen direkt mit den Kaiserbädern auf der Insel Usedom und schafft damit eine durchgehende Verbindung ohne Umstieg und ohne zusätzliche Wartezeiten auf Usedom. Gleichzeitig handelt es sich um die erste Linie in Mecklenburg-Vorpommern mit der neuen Nummerierung der Regiobusse. Mit den neuen Liniennummern (mvXX) sollen die Regiobuslinien in MV noch einfacher für die Fahrgäste zu erkennen sein. Bereits bestehende Linien werden im Laufe des Jahres auf die neuen Liniennummern umgestellt. Weitere Informationen erfolgen voraussichtlich im Sommer. Parallel zum Start der neuen Regiobuslinie baut die VVG ihr Rufbusangebot ILSE auf Usedom weiter aus und modernisiert mit Unterstützung des Landes die technische Ausstattung ihrer Fahrzeuge durch die Einführung eines einheitlichen digitalen Bordrechnersystems.
„Mit der neuen Regiobuslinie schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen Anklam und den Kaiserbädern. Damit rücken Festland und Insel für Berufspendler und Touristen enger zusammen. Und mit dem Anschluss an den Regionalexpress Richtung Berlin verbessert sich auch die überregionale Anbindung unserer Region. Damit gehen Land und Landkreis gemeinsam einen konkreten Schritt zur Verwirklichung der Vorpommern-Magistrale – ein guter Tag für Vorpommern“, betonte heute der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß, in Bansin. Auch der Landrat des Landkreises, Michael Sack, bewertete die neue Verbindung als wichtigen Fortschritt für die Region „Die mv81 ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität in unserem Landkreis. Sie verbessert nicht nur die Erreichbarkeit der Insel, sondern vernetzt die Region insgesamt deutlich besser. Davon profitieren Wirtschaft, Bevölkerung und Gäste gleichermaßen.“
Direktverbindung in 65 Minuten stärkt die Region
Die neue Verbindung erschließt auf einer Strecke von rund 50 Kilometern zahlreiche Orte zwischen dem Festland und der Insel Usedom. Die Fahrzeit beträgt rund eine Stunde. Damit entsteht ein deutlich attraktiveres Angebot für Pendlerinnen und Pendler, für Einwohnerinnen und Einwohner der Region sowie für Touristinnen und Touristen, die künftig ohne Umstieg ihr Ziel erreichen können. Der Fahrplan sieht über den gesamten Tag hinweg eng getaktete Verbindungen vor, mit Start am Zentralomnibusbahnhof Anklam und Ziel am Bahnhof Heringsdorf und zurück. Wichtige Zwischenhalte liegen unter anderem in Usedom Stadt, Zirchow, Korswandt und Ahlbeck. In Anklam bestehen zudem direkte Anschlüsse an die Regionalexpresslinien RE3 und RE30 in Richtung Stralsund, Berlin und Angermünde. Zum Einsatz kommen Fahrzeuge der VVG sowie der Anklamer Verkehrsgesellschaft (AVG). Eine Einzelfahrt kostet für Erwachsene 12,20 Euro und für Kinder 9,20 Euro, während Hin- und Rückfahrkarten für 23,80 Euro beziehungsweise 17,80 Euro erhältlich sind. Das Deutschlandticket wird anerkannt und ermöglicht damit eine zusätzliche Nutzungsmöglichkeit für viele Fahrgäste. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Finanzierung der Linie durch einen anteiligen Zuschuss pro Leistungskilometer im Jahr 2026. „Mit der neuen Linie bieten wir wieder eine durchgehende Verbindung ohne Umstieg und Wartezeiten. Das macht den öffentlichen Nahverkehr spürbar attraktiver und alltagstauglicher“, freute sich auch VVG-Geschäftsführer Dirk Zabel auf den Start der ersten Regiobuslinie im Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Rufbus ILSE auf Usedom wächst weiter
Nach dem erfolgreichen Start des ILSE-Rufbusses auf der Ostseeinsel Usedom zum Jahresbeginn soll dieser ab dem 1. April auf die Region der Kaiserbäder ausgeweitet werden. Künftig werden auch die Ortsteile Gothen, Sellin, Neu Sallenthin und Alt Sallenthin an die zentralen Mobilitätsknotenpunkte Bansin Bahnhof, Bansin Seepark und Heringsdorf Bahnhof angebunden. Damit verbessert sich nicht nur die Erreichbarkeit für die Einwohnerinnen und Einwohner dieser Ortsteile, sondern auch die touristische Erschließung der Region wird weiter gestärkt. Fahrten innerhalb der Kaiserbäder selbst sind weiterhin nicht Bestandteil des Angebots, vielmehr dient der Rufbus der gezielten Anbindung an zentrale Punkte und den überregionalen Verkehr. Der ILSE-Bus der Gemeinde Kaiserbäder kann mit der Kurkarte der Kaiserbäder sowie dem Deutschlandticket kostenfrei genutzt werden. Die Betriebszeiten des Rufbusses der Kaiserbäder variieren an den Wochenenden saisonabhängig. In der Zwischen- und Nebensaison von Anfang des Jahres bis Ende April sowie von Anfang Oktober bis Ende Dezember ist der Rufbus montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und an Wochenenden von 8 bis 18 Uhr unterwegs, während in der Hauptsaison von Anfang Mai bis Anfang Oktober täglich ein Betrieb von 8 bis 20 Uhr gewährleistet wird. Ebenso positiv bewertete Landrat Michael Sack die Ausweitung des Rufbussystems auf die Kaiserbäder. „Der Landkreis verfolgt das klare Ziel, den Rufbus kreisweit zu etablieren. Dass nun auch die Kaiserbäder hiervon profitieren, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“
Auch diese Erweiterung wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Mobilitätsoffensive finanziell unterstützt und trägt dazu bei, die Angebotsqualität im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern. Das Land MV wird die gesamten Rufbusverkehre im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit rund 2 Mio. Euro im Jahr 2026 unterstützen.Deutlich steigende Nachfrage auf Usedom
Schon jetzt zeigt sich nach der Einführung des Rufbusses ILSE Anfang Januar eine dynamische Entwicklung bei der Nutzung des Angebots. Während im ersten Betriebsmonat Januar auf Usedom insgesamt 293 Fahrtanmeldungen registriert wurden, aus denen 221 Touren mit 253 beförderten Fahrgästen resultierten, konnte diese Nachfrage im Februar deutlich gesteigert werden. So stieg die Zahl der Anmeldungen auf 516, die Anzahl der durchgeführten Fahrten auf 405 und die Zahl der Fahrgäste auf 486. Damit hat sich die Nutzung innerhalb nur eines Monats nahezu verdoppelt. Auch im März setzt sich diese positive Entwicklung fort. Bis zum 15. März wurden bereits 254 Fahrtanmeldungen verzeichnet, aus denen 205 Touren mit 236 Fahrgästen resultierten. Insgesamt wurden seit dem Start Anfang Januar bis Mitte März bereits 809 Fahrtanmeldungen registriert, 626 Touren durchgeführt und 739 Fahrgäste befördert. Parallel dazu zeigt sich eine wachsende Akzeptanz digitaler Buchungswege. Der Anteil der App-Buchungen ist von 66 Prozent im Januar auf zuletzt 76 Prozent im März gestiegen. Diese Entwicklung unterstreicht, dass sich das flexible On-Demand-Angebot nicht nur schnell etabliert, sondern auch zunehmend selbstverständlich im Mobilitätsalltag der Fahrgäste auf Usedom verankert.
Förderbescheid für Digitalisierung der Fahrzeugtechnik übergeben
Ein weiterer zentraler Bestandteil der laufenden Mobilitätsoffensive ist die Modernisierung der Fahrzeugausstattung und der Vertriebshintergrundsysteme. Mit der Beschaffung neuer Bordrechnertechnik wurden die Fahrzeuge in den neuen Fahrtgebieten der VVG in das bestehende System integriert. Somit besteht im gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald ein einheitliches digitales Vertriebs- und Kontrollsystem entsprechend der Standards der digitalen Vertriebs- und Kontrollstrategie des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt wurden hierfür 122 neue Bordrechner beschafft, um die Abläufe im Fahrbetrieb zu optimieren und die Kontrolle von Fahrausweisen deutlich zu beschleunigen und zu vereinheitlichen. Davon profitieren sowohl die Fahrgäste durch reibungslosere Abläufe als auch die Mitarbeitenden im täglichen Betrieb. Die Maßnahme wird durch einen Zuwendungsbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 814.068 Euro unterstützt, bei Gesamtausgaben von 1.051.600 Euro. Bereits im Vorfeld wurden die bestehende Fahrzeugflotte sowie zusätzlich die ILSE-Rufbusse entsprechend ausgestattet und mit den Hintergrundsystemen vernetzt, sodass hier bereits erste Erfahrungen mit der neuen Technik vorliegen. Die vollständige Implementierung in allen Fahrzeugen der VVG und der AVG soll bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein.
Mit der Einführung der Regiobuslinie mv81, der erfolgreichen Weiterentwicklung des Rufbusangebots ILSE und der Investition in moderne digitale Bordtechnik setzt die VVG gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald ein klares Signal für eine zukunftsfähige, vernetzte und nutzerorientierte Mobilität in einer der wichtigsten Tourismusregionen des Landes. Weitere Informationen zum Regiobus MV unter: MV fährt gut. Regiobus MV -
Ab 3. April 2026: Saisonverkehr der Südbahn startet
Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit.
Am 3. April 2026 startet der beliebte Saisonverkehr entlang der Südbahn. Einheimische und Urlaubsgäste können dann die landschaftlich reizvolle Mecklenburgische Seenplatte klimafreundlich mit Bus und Bahn entdecken. Zwischen Parchim, Lübz, Karow, Plau am See (RB19) sowie Waren (Müritz), Malchow und Plau am See (RB15) verkehren die Züge an Wochenenden und Feiertagen durch eine der schönsten Naturregionen Deutschlands.
Nachhaltige Mobilität für Einheimische und Gäste
„Mit den bewährten Saisonangeboten bieten wir Einheimischen und den Gästen der Region auch in diesem Jahr eine attraktive Alternative zum Auto. Wer Bus und Bahn nutzt, erlebt die Mecklenburgische Seenplatte aus einer neuen Perspektive –unsere Mobilitätsoffensive wirkt“, sagt Ines Jesse, Staatssekretärin im Verkehrsministerium.
Die Mecklenburgische Seenplatte begeistert mit unzähligen Seen, weiten Wäldern und idyllischen Kleinstädten. Besonders in den Sommermonaten ist die Verkehrslage vor Ort stark frequentiert. Um Natur und Lebensqualität auch in Zukunft zu bewahren, lohnt sich der Blick auf umweltfreundliche Alternativen. Ein Umstieg auf Bahn und Bus, schont nicht nur das Klima, sondern entlastet auch die Straßen.
Entspannt in die Saison mit RB15 und RB19
Vom 3. bis 6. April und vom 14. Mai bis 13. September 2026 starten die Saisonzüge auf den Linien RB15 und RB19 der ODEG freitags, samstags, sonntags und feiertags zwischen, der Inselstadt Malchow, Plau am See und Parchim. Während der Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern wird das Angebot der RB15 montags bis freitags zusätzlich erweitert. Diese fährt in den Sommerferien somit unter der Woche von der Inselstadt Malchow über Malchow Krebssee bis Alt Schwerin und ab Freitagnachmittag weiter bis Plau am See. Die Züge bieten ideale Verbindungen für Familienausflüge und Tagesreisen, ganz ohne Auto und mit bester Anbindung an die schönsten Ziele der Mecklenburgischen Seenplatte.
„Die Südbahn zeigt, wie einfach nachhaltige Mobilität im Alltag und im Urlaub funktionieren kann. Mit den Saisonzügen auf den Linien RB15 und RB19 bringt die ODEG Einheimische wie Urlaubsgäste komfortabel und klimafreundlich zu den schönsten Zielen der Mecklenburgischen Seenplatte. Möglich wird dieses attraktive Angebot durch die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der VMV.“ Stefan Neubert, Geschäftsführer der
ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH.Der aktuelle Fahrplan wurde in enger Abstimmung mit den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim, den Tourismusorganisationen sowie den Verkehrsunternehmen entwickelt.
Leichtes Reisen mit der Gästekarte
Auch in dieser Saison profitieren Urlaubsgäste zusätzlich: Inhaberinnen und Inhaber einer Gästekarte aus Waren (Müritz), Malchow, Alt Schwerin, Karow, Rechlin, Klink und Röbel (Müritz) können die RB15 zwischen Waren (Müritz) und Alt Schwerin kostenfrei nutzen. Der Fahrpreis ist über die Kurabgabe abgedeckt.
„Mit der Gästekarte Bus und Bahn zu fahren, bedeutet Mobilität ohne Ticketsorgen: Gästekarte einstecken, einsteigen und mitfahren“, sagt Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern. „Jede Fahrt ist ein Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität in unserem Land.“
Buslinien 77 und 735 sowie ergänzen Bahnangebot
Für nahtlose Anschlüsse sorgt die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP): Die Buslinie 77 und der Rufbus MV ergänzen das Bahnangebot und schaffen stündliche Verbindungen zwischen Parchim und der Inselstadt Malchow, ideal für spontane Ausflüge, Wanderungen oder den täglichen Pendelverkehr. Die Regiobuslinie 735 der VLP verbindet auf der Nord-Süd Achse Meyenburg, Plau am See und Krakow am See ganzjährig zweistündlich miteinander. Die Linie bietet passende Anschlüsse in den jeweiligen Verknüpfungspunkten an die weiteren Angebote im Nahverkehr.
Stefan Lösel, Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP): „Als regionales Verkehrsunternehmen stehen wir natürlich bereit, wenn es darum geht, mit attraktiven Beförderungsangeboten den Tourismus voranzubringen. Gäste der Region profitieren nicht nur von regelmäßigen Anschlüssen, um sehenswerte Orte zu erreichen. Mit dem Deutschlandticket reisen sie besonders günstig. Unsere moderne Fahrzeugflotte befördert die Fahrgäste zudem nachhaltig und komfortabel.“
Zusätzliche Fahrten am Wochenende der RB 74
Die HANSeatische Eisenbahn GmbH (HANS) erweitert vom 14. Mai bis zum 13. September im Auftrag der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH und des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) das Angebot auf der RB74. An Samstagen und Sonntagen verkehren drei zusätzliche Fahrten von Pritzwalk über Meyenburg bis nach Plau am See. Diese Verlängerung schließt eine wichtige Lücke im Streckennetz der westlichen Seenplatte, stärkt die regionale Anbindung der Reisenden und bietet eine weitere Möglichkeit mit der Bahn aus dem Großraum Berlin die Region zu entdecken. Mit dem Angebot der Regiobuslinie 735 und der RB74 besteht ein teilweise stündliches Angebot auf der Relation Meyenburg – Plau am See.
„Mit der Verlängerung der RB74 bis nach Plau am See schaffen wir als HANSeatische Eisenbahn erneut einen echten Mehrwert für die Region. Der Saisonverkehr verbindet die westliche Mecklenburgische Seenplatte noch besser mit der Prignitz und auch mit dem Großraum Berlin und macht die Anreise zu einem der beliebtesten Ausflugsziele Mecklenburg-Vorpommerns bequem mit der Bahn möglich. In Kombination mit dem Rundbus Plau am See können unsere Fahrgäste die Region vor Ort flexibel und umweltfreundlich weiter erkunden“, teilt René Haber-Henning, Geschäftsführer der HANS mit.
Entlang der Strecke: Natur, Kultur und Erholung
Die Südbahn verbindet einige der schönsten Orte der Mecklenburgischen Seenplatte:
- Plau am See mit historischem Stadtkern, Schloss, Badestellen und Wanderwegen.
- Die Inselstadt Malchow, eingebettet zwischen Malchower See und Fleesensee, mit dem Klostermuseum, der Drehbrücke und dem Hafenflair.
- Waren (Müritz), das Tor zur Müritz, mit dem Müritzeum und dem Müritz-Nationalpark.
- In Parchim und Lübz erwarten Besucher Backsteingotik etwa die St. Georgen-Kirche in Parchim oder das Mühlenmuseum in Lübz.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen und die Fahrpläne der Verkehrsunternehmen erhalten Sie unter: https://südbahn-mv.de. Fahrplanauskünfte zum Saisonverkehr erhalten Sie in der Fahrplan-App „MV fährt gut“.
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Abschlussveranstaltung zum Förderprojekt „MIRROR“
Abschlussveranstaltung zum Förderprojekt „MIRROR“
Rostock, 3.12.2024 Nach drei Jahren Projektlaufzeit endet das ÖPNV-Modellprojekt im Landkreis Rostock und der Hansestadt Rostock. Dazu lud der Verkehrsverbund Warnow (VVW) Bürger, Entscheidungsträger aus Politik und der Branche in die Modellregion zu einer Abschlussveranstaltung im Foyer des Rathaus Rostock ein. Es wurden etwa 40 kleinere und größere Maßnahmen zur Attraktivierung des Nahverkehrs in dem Förderprojekt umgesetzt. Dafür standen 29,3 Mio. € Bundesfördermittel des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie 2,9 Mio. € Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern über die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH unterstützt, bei einem Gesamtprojektvolumen von 42,6 Mio. €, zur Verfügung.
In zwei Panel-Diskussionen wurden die Maßnahmen sowie die Auswirkungen des Modellprojekts auf die ÖPNV-Landschaft in der Region Rostock aus Sicht der Politik und der beteiligten Verbundpartner besprochen. Dabei wurde schnell klar: Alle Teilnehmenden zeigten sich erfreut über die Vielzahl an umgesetzten Verbesserungen des Nahverkehrs in der Region.
Ab dem 01.01.2025 beginnt für die Fahrgäste die Nutzungsphase des Modellprojektes. Über eine Evaluation werden die einzelnen Maßnahmen in der Nutzung und Wirkung weiter analysiert.
Bildquelle: Verkehrsverbund Warnow
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Achtung Azubis in MV!
Das Deutschland-Ticket für Auszubildende in Mecklenburg-Vorpommern wird vertrieblich neu organisiert.
Der Verkehrsverbund Warnow (VVW) und die Rostocker Straßenbahn (RSAG) übernehmen künftig den Vertrieb und die Betreuung des Tickets. Die Bestellung erfolgt ab sofort vollständig über das ABO-Kundenportal des VVW – Verkehrsverbund Warnow GmbH. Damit endet das bisherige Abo, das über die Deutsche Bahn AG abgeschlossen wurde, automatisch zum 30. November 2024.
Auszubildene, die das Deutschland-Ticket für Azubis in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin nutzen möchten, müssen es über das Abo-Kundenportal des VVW neu beantragen. Damit eine Nutzung ab dem 1. Dezember 2024 gewährleistet ist, muss die Bestellung spätestens bis zum 20. November 2024 erfolgen. Bestellungen, die nach diesem Datum eingehen, können für ein Ticket ab dem 1. Januar 2025 berücksichtigt werden.
Informationen zur Beantragung und den dementsprechenden Nachweisen finden Sie here.
Bestellen können Sie das Ticket here.
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Bahn zurück nach Lubmin: Start in den Sommerferien
Das Land Mecklenburg-Vorpommern wird in den diesjährigen Sommerferien die Bahnstrecke zwischen Greifswald und dem Seebad Lubmin wieder für den Personenverkehr nutzen. An Wochenenden sollen mehrere Züge verkehren und damit erstmals seit längerer Zeit wieder eine direkte Verbindung auf der Strecke angeboten werden.
„Wir bringen die Bahn zurück nach Lubmin. Gerade an Sommerwochenenden ist die Nachfrage hoch – mit der Verbindung schaffen wir eine einfache und direkte Anreise an die Küste“, erklärte Staatssekretärin Ines Jesse vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit.
Die Reaktivierung der Strecke an den Wochenenden ist Teil der Mobilitätsoffensive des Landes. Ziel ist es, das regionale Bahnangebot weiterzuentwickeln und vorhandene Infrastruktur stärker zu nutzen.
„Perspektivisch wollen wir gemeinsam mit den Kommunen eine Lösung entwickeln, die das Angebot in den Sommermonaten dauerhaft ermöglicht und von allen Beteiligten getragen wird“, so Staatssekretärin Jesse.
„Die Reaktivierung der Strecke ist eine große Chance für die Region. Sie stärkt die touristische Entwicklung und verbessert gleichzeitig die Erreichbarkeit für die Menschen vor Ort“, sagte Landrat Michael Sack.
„Viele Menschen in Greifswald fahren regelmäßig nach Lubmin. Eine direkte Bahnverbindung kann den Verkehr an stark frequentierten Tagen spürbar entlasten und ist ein echter Gewinn für unsere Stadt“, betonte Oberbürgermeister Stefan Fassbinder.
„Für das Seebad Lubmin ist es eine sehr gute Nachricht sowohl für unsere Gäste als auch unsere Einwohner. Es erweitert unser touristisches Angebot und wir hoffen, dass es langfristig ist.“, erklärte der erste stellvertretende Bürgermeister Frank Tornow.
„Die vorhandene Infrastruktur bietet eine gute Grundlage, um die Strecke wieder für den Personenverkehr zu nutzen. Wir unterstützen die Umsetzung im Rahmen unserer Möglichkeiten“, sagte Markus Lindner, kaufmännischer Geschäftsführer der EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH.
Geplant sind mehrere Fahrten pro Tag an Sonnabenden und Sonntagen während der Schulferien in Mecklenburg-Vorpommern.
„Wir arbeiten derzeit intensiv mit allen Beteiligten daran, die Verbindung für die Sommerferien auf die Strecke zu bringen. Dazu stimmen wir uns eng mit den Eisenbahnunternehmen ab, um ein verlässliches und attraktives Angebot zu ermöglichen. Über Fahrplan, Starttermin und Ticketpreise informieren wir, sobald die Planungen abgeschlossen sind“, sagte Carsten Werfel, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH.
Hintergrund:
Der Personenverkehr auf der Strecke nach Lubmin wurde 1999 eingestellt. Zuletzt fanden anlässlich des MV-Tages im vergangenen Jahr Sonderfahrten statt. Die Strecke ist rund 25 Kilometer lang und verbindet unter anderem den Greifswalder Hauptbahnhof, Greifswald Süd und das Seebad Lubmin. Die Fahrzeit beträgt etwa 30 Minuten. Die Strecke wurde 1969 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Lubmin errichtet.
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Baumaßnahme Kammerkanalbrücke ist beendet
Die Bauarbeiten an der Kammerkanalbrücke sind von der DB InfraGo vorzeitig beendet worden. Ab sofort und rechtzeitig vor der Fusion kann der Zugverkehr der Kleinseenbahn auf der RB 16 zwischen Mirow und Neustrelitz wieder aufgenommen werden.
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Baumaßnahmen auf Rostocker S-Bahn Linien
Die Rostocker S-Bahn wird von der DB InfraGO im Frühjahr ein weiteres Mal gesperrt. Aufmerksamen Fahrgästen ist vielleicht aufgefallen, dass 2024 im Bereich der Station Bramow Weichen und Gleise erneuert und neue Signale aufgestellt wurden. In Betrieb genommen wurden die neuen Signale während der letzten Vollsperrung im vergangenen Jahr durch die DB InfraGO allerdings nicht. Die Inbetriebnahme der Signale soll nun in einer weiteren zwei Wochen währenden Vollsperrung nachgeholt werden.
Im Zeitraum vom 07. März 2025, 04:00 Uhr bis zum 21. März 2025, 01:00 kann die Stammstrecke der S-Bahn zwischen Rostock Hbf und Warnemünde daher nicht von Zügen befahren werden. Für die S-Bahn wird Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Die VMV bedauert die durch die DB InfraGO verursachte erneute Vollsperrung der Rostocker S-Bahn und die dadurch entstehenden Erschwernisse für Bürger und Gäste der Hansestadt Rostock.
Ausblick:
Weitere gravierende Einschränkungen für die Rostocker S-Bahn stehen von Frühjahr bis Herbst dieses Jahres ins Haus. Im Zeitraum vom 29. April 2025 bis zum 29. Oktober 2025 kann wiederum aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO auf der Stammstrecke der S-Bahn zwischen Rostock Hbf und Warnemünde nur ein Halbstundentakt angeboten werden. Es ist vorgesehen, die S-Bahn weit überwiegend in Doppeltraktion zu fahren, so dass je Zug die doppelte Platzkapazität zur Verfügung steht. Die durchgehenden Verbindungen der Linien S2 und S3 zwischen Güstrow über Schwaan (S2) bzw. Laage (S3) und Warnemünde können nicht angeboten werden. Im Rostocker Hauptbahnhof wird während des genannten Zeitraumes generell Umsteigen erforderlich sein. Für den Zeitraum der HanseSail sollen die Bauarbeiten unterbrochen werden, so dass der gewohnte dichte Takt der S-Bahn angeboten werden kann.
Akkordeon
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Text auf Bild Variante 1

Strecke
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TEXT AUF BILD VARIANTE 2

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